Zu Gast bei Investorenausbildung – Wie lege ich Geld für mein Kind an?*

Den folgenden Blog-Artikel haben wir in Zusammenarbeit mit unserem befreundeten Blog Investorenausbildung.de erarbeitet. Investorenausbildung ist ein Blog von dem Unternehmer, Autor und Value Investor Florian Günther. Auf seinem Blog erklärt er, wie du es langfristig schaffen kannst von deinen Investitionen zu leben. Unseren Blog-Beitrag hat Florian verfilmt und stellt diesen auf seinem YouTube-Kanal zur Verfügung:

Warum solltest du Geld für Kinder sparen?

Wer selbst viel mit Kindern zu tun hat, der wird mir zustimmen, dass Kinder eine große Bereicherung für unser Leben sind. Gerade frisch gesottene Eltern lernen früh eine neue Perspektive in ihrem Leben kennen. So ändert sich mit dem ersten Kind plötzlich der eigene Lebensmittelpunkt. Viele Dinge aus dem bisherigen Leben erscheinen jetzt unbedeutend. Das eigene Kind wird plötzlich zum größten Schatz. Und dies auch nicht ganz zu Unrecht. Obwohl in Deutschland eher ein Tabuthema, wissen besonders eingeschworene Eltern, dass Kinder im Laufe ihres Lebens sehr viel Geld kosten können. Manche Eltern behaupten sogar, dass die Kosten für ein Kind bis zum 18. Lebensjahr den Wert eines Einfamilienhauses einnehmen.

Doch bevor wir dem Volksmund Glauben schenken, betrachten wir lieber einmal ein paar Fakten. Im Jahr 2013 hat die Bundeszentrale für politische Bildung eine deutschlandweite Studie durchgeführt und die Konsumausgaben von Haushalten mit einem Kind erhoben. Die Studie zeigt, dass die Konsumausgaben für ein Kind durchschnittlich 660€ monatlich betragen. Legt man diesen Wert zugrunde, so kostet ein Kind bis zum 18. Lebensjahr rund 142.560€. Weiterhin zeigt die Studie, dass die monatlichen Kosten mit steigendem Kindesalter deutlich wachsen. Während ein Kind unter 6 Jahren noch 587€ im Monat kostet, sind es zwischen dem 6-11. Lebensjahr 683€ monatlich und zwischen dem 12-1.7 Lebensjahr bereits 784€ im Monat.

Aufgrund dieser Kostenentwicklung solltest du früh damit anfangen, Geld für deine eigenen Kinder, Patenkinder oder Enkelkinder zurückzulegen. Denn so schaffst du es die zusätzlichen Kosten mit steigendem Alter des Kindes auszugleichen und dem Kind seine Wünsche im Laufe des Lebens zu erfüllen. Dies können ein Bobbycar im frühen Kindesalter sein, die Renovierung des Kinderzimmers, eine Klassenfahrt während der Schulzeit, der Führerschein mit 17, ein Auslandsstudium oder eine Weltreise zum 18. Geburtstag.

Monatliche Konsumausgaben

Abbildung 1 Monatlichen Konsumausgaben in einem Haushalt mit einem Paar mit einem Kind (Quelle: BPB)

 

Wie kannst du Geld für Kinder idealerweise anlegen?

Nun weißt du, warum es sinnvoll ist früh Geld für Kinder zu sparen. Doch wie kannst du Geld für Kinder ideal anlegen? Auf diese Frage gibt es keine eindeutige Antwort. Die Antwort ist nämlich von mehreren Faktoren abhängig. Einerseits hängt die Antwort von deinem Sparziel, der gewünschten Laufzeit und der Sparfrequenz ab. Anderseits hängt die Antwort von der Geldanlageklasse ab, in welche du investierst. Im Folgenden möchte ich dir drei verschiedene Geldanlageklassen vorstellen, welche sich meiner Meinung nach für das Sparen für Kinder sehr gut eignen: (1) Liquide Geldanlagen, (2) Festverzinsliche Geldanlagen und (3) Fondsparpläne.

Häufig verwendete Anlageklassen
Abbildung 2 Drei häufig verwendete Anlageklassen für Kinder

 

1. Liquide Geldanlagen eignen sich zur kurzfristigen Anlage von Taschengeld oder kleineren Geldgeschenken!

Zu den liquiden Geldanlagen zählen zum Beispiel Tagesgeldkonten oder Girokonten. Diese Anlageprodukte eignen sich für die kurzfristige, flexible und sichere Geldanlage von kleineren Geldgeschenken zu Geburtstagen oder Weihnachten.

Liquide Geldanlagen bieten zahlreiche Vorteile. Unter anderem kannst du diese Finanzprodukte flexible besparen. Ob du nun monatlich ein Taschengeld einzahlst, einmalig einen größeren Geldbetrag oder kleinere Geldbeträge zu Geburtstagen ist völlig egal. Weiterhin sind diese Finanzprodukte sehr liquide. Das bedeutet, du hast jederzeit Zugriff auf das Ersparte. So kannst du dem Kind kurzfristig seine Wünsche erfüllen. Zum Beispiel kannst du das Geld nutzen, um dem Kind Kleidung, Spielzeug oder andere Dinge zukaufen. Des Weiteren kann das Ersparte als Absicherung dienen. Es kann jederzeit vorkommen, dass ein Elternteil den Job verliert. In diesen Fällen kannst du die Ersparnisse einsetzen, um das Kind weiterhin gut zu versorgen.

Der Nachteil von liquiden Produkten ist, dass sie langfristige gesehen eine sehr geringe Rendite erzielen. Bei sehr guten Angeboten bekommst du auf diese Finanzprodukte bis zu 1,6% Zinsen pro Jahr. Doch das ist schon sehr hoch gegriffen. Das klingt erst einmal nicht schlecht, aber führt auf lange Sicht trotzdem zu einem Wertverlust. Denn durch die Inflation sinkt die Kaufkraft des angesparten Geldes durchschnittlich um etwa 2% pro Jahr. Das würde bedeuten, dass das Geld trotz der 1,6% Zinsen jedes Jahr um 0,4% an Kaufkraft verliert. Aus diesem Grund sind liquide Geldanlagen für eine mittel- oder langfristige Geldanlage eher ungeeignet. Sie eigenen sich nur zur Absicherung und für kurzfristige Anschaffungen.

VorteileNachteile
  • Flexible Sparraten
  • Hohe Liquidität & Sicherheit
  • Kurzfristige Absicherung möglich
  • Geringe Rendite
  • Wertverlust bei mittel- oder langfristiger Geldanlage

Hinweis: Halte bei liquiden Geldanlagen Ausschau nach Aktionsprodukten verschiedener Banken speziell für Kinder, da diese oft attraktive Zinsen anbieten. Außerdem wähle einen Anbieter mit Sitz in der EU, da dort eine gesetzliche Einlagensicherung von 100.000€ garantiert wird.

2. Festverzinsliche Geldanlagen eigenen sich für die mittelfristige und sicherheitsorientierte Anlage von größeren Geldbeträgen!

Zu festverzinsliche Geldanlagen gehören zum Beispiel Festgelder, Banksparpläne oder Staatsanleihen. Sie eignen sich maßgeblich für die mittelfristige Anlage von größeren Gelbeträgen wie zum Beispiel Geldgeschenken zur Geburt oder Taufe.

Für die mittelfristige Anlage von größeren Geldbeträgen bieten dir festverzinsliche Geldanlagen hohe Sicherheit und eine relativ gute Rendite. Dein Geld ist unter anderem relativ sicher angelegt und unterliegt in der Regel keinen Kurs- oder Währungsschwankungen. Weiterhin ist der Anlagezeitraum bei festverzinslichen Geldanlagen meist klar definiert. Nach Ablauf des Anlagezeitraums kannst du das Geld nutzen, um dem Kind größere Wünsche zu erfüllen. Hierzu können teurere Freizeitaktivitäten oder anstehende Klassenfahrten zählen. Ein anderer Vorteil von festverzinslichen Geldanlagen ist, dass diese dir einen relativ guten Zins bieten. So können Festgelder bis zu 4% Zinsen pro Jahr einbringen. Bei einer Inflation von 2% pro Jahr würdest du also jährlich einen Realzins von 2% auf das angelegte Geld erzielen. Somit verhinderst du einen Werteverlust des Geldes.

Der Nachteil von festverzinslichen Geldanlagen ist jedoch, dass du zumeist einen größeren Einmalbetrag für einen längeren Zeitraum investieren musst und das Geld gebunden ist. So kannst du zum Beispiel einmalig 5.000€ über 5 Jahre auf einem Festgeldkonto anlegen. Das bedeutet aber auch, dass du fünf Jahre lang kein Zugriff auf das Geld hast. Sind also in der Zwischenzeit größere Anschaffungen für das Kind notwendig, kannst du nicht ohne weiters auf das Festgeld zurückgreifen. Stattdessen sollten dir andere finanzielle Mittel zur Verfügung stehen.

VorteileNachteile
  • Gute Rendite
  • Sicher und stabil
  • Unterliegt keinen Kurs- und Währungsschwankungen
  • Größere Einmalbetrag notwendig
  • Kapital- und Zinsbindung

Hinweis: Zurzeit macht es wenig Sinn Festgelder über einen längeren Zeitraum als 5 Jahre anzulegen, da wir uns in einer Niedrigzinsphase befinden. Es ist gut möglich, dass die Zinsen in Zukunft wieder steigen werden.

3. Aktiensparpläne eignen sich für die langfristige und renditeorientiere Anlage von regelmäßigen Sparbeträgen!

Zu Aktiensparplänen gehören unter anderem Finanzprodukte wie Fondsparpläne oder Banksparpläne. Sie eignen sich bestens für die langfristige und renditeorientierte Anlage von regelmäßigen Sparbeträgen von Eltern, Paten oder Großeltern.

Für die langfristige Geldanlage bieten dir Aktiensparpläne eine höhere Rendite und die Möglichkeit einen größeren Geldbetrag über einen längeren Zeitraum anzusparen. So haben zum Beispiel Fondsparpläne auf einen Aktienindex wie zum Beispiel den MSCI World in der Vergangenheit Renditen von über 6% pro Jahr erzielen können. Berücksichtigst du also die Inflation, so liegt der Realzins von Aktiensparplänen über 4% jährlich. Des Weiteren kannst du Fondsparpläne bereits ab 25€ pro Monat besparen. Somit kannst du den Cost-Average Effekt optimal nutzen und bist nicht gezwungen einen größeren Betrag auf einmal zu investieren. Mit steigendem Alter des Kindes kannst du beginnen die Aktienfonds zu verkaufen und das Geld dem Kind für den Führerschein, das erste eigene Auto oder ein Studium zu Verfügung stellen.

Der Nachteil von Aktiensparplänen ist, dass diese einem Kurs- und Währungsrisiko unterliegen, da sich der Wert von Unternehmen und Währungen im Markt kontinuierlich verändert. Somit unterliegt der Wert deines Sparbetrages ständig größeren Schwankungen. Aus diesem Grund sind Aktienfonds kurz- oder mittelfristig weniger liquide. Es kann nämlich passieren, dass sich die Aktienmärkte über einen längeren Zeitraum in einem Abwärtstrend bewegen. In diesem Szenario macht es natürlich wenig Sinn Aktienfonds zu einem geringeren Wert zu verkaufen, als du sie eingekauft hast. In diesen Fällen ist dein Sparbetrag für einen längeren Zeitraum gebunden. Solltest du in einem Abwärtstrend trotzdem verkaufen, so ist es natürlich auch möglich, dass du Verluste machst.

VorteileNachteile
  • Langfristig eine hohe Rendite
  • Kein Einmalbetrag notwendig, da Sparraten von 25€ monatlich möglich
  • Unterliegt Kurs- und Währungsschwankungen
  • Geringere Liquidität

Hinweis: Wenn du dein erspartes Geld zum 18. Geburtstag verschenken möchtest, macht es je nach der aktuellen Finanzmarksituation Sinn bereits ein paar Jahre vorher Fondanteile zu verkaufen.

Die „ideale“ Geldanlage ist abhängig von deinem Sparziel und deiner Anlagestrategie!

Wie du siehst, haben alle drei Geldanlageklassen ihre Vor- und Nachteile. Für welche Anlageform du dich am Ende entscheidest ist abhängig von deinem Sparziel und deiner Anlagestrategie. Wie ich bereits erklärt habe, solltest du zunächst festlegen, ob du dem Kind das Geld kurzfristig, mittelfristig oder langfristig zur Verfügung stellen möchtest. Je nachdem wie du dich entscheidest sind verschiedene Geldanlageklassen sinnvoll. Weiterhin solltest du eine passende Anlagestrategie für dich finden. Bist du zum Beispiel sehr sicherheitsorientiert, so sind liquide und festverzinsliche Geldanlagen vermutlich eher etwas für dich. Bist du stattdessen eher renditeorientiert, so wirst du dich sicherlich auf Aktienfonds zum Sparen für Kinder zurückgreifen. Wenn du eher ausgewogen unterwegs bist, wirst du alle Geldanlageklassen gleichwertig besparen.

Je nach deinen Vorlieben ist eine gute Mischung der verschiedenen Anlageklassen sicherlich sinnvoll. Ich halte es zum Beispiel für unausweichlich einen kleineren Betrag in liquiden Mitteln für das Kind vorzuhalten. Im Falle eines Jobverlustes eines Elternteils sollte das Kind nämlich für einen Zeitraum von mindestens drei bis sechs Monaten abgesichert sein. Denn solange dauert es in der Regel, bis ein neuer Job gefunden wird. Auf der anderen Seite erachte ich es auch als sinnvoll für das Kind mittel- und langfristig Geld zu einer guten Rendite anzusparen. Denn nur so können die erhöhten Kosten mit steigendem Alter des Kindes gedeckt werden und besondere Wünsche erfüllt werden. Eventuell macht es hier Sinn, dass sich Eltern, Großeltern und Paten abstimmen. Zum Beispiel könnten Eltern die kurzfristige Absicherung übernehmen, Großeltern mittelfristig Geld sparen und Paten langfristig für das Kind sparen.

Sparen auf den Namen des Kindes oder auf den eigenen Namen

Eine der entscheidenden Fragen beim Sparen für ein Kind ist natürlich, ob du auf den Namen des Kindes oder auf deinen eigenen Namen sparst. Auch auf diese Frage gibt es pauschal keine eindeutige Antwort, da beide Szenarien Vor- und Nachteile haben.

Einerseits hat Sparen auf den Namen des Kindes viele Vorteile. Zum einen gehört in diesem Fall das Geld zu 100% dem Kind. Erziehungsberechtigte dürfen das Geld bis zum 18. Lebensjahr zwar verwalten, aber nur für die Zwecke des Kindes ausgegeben. Ein weiterer Vorteil ist, dass in diesem Szenario Steuern gespart werden können. Denn Kinder in Deutschland haben einen eigenen Steuerfreibetrag auf Kapitalerträge. Dieser Steuerfreibetrag beträgt 801€ pro Jahr. Das bedeutet, dass das Kind bis zu 801€ Zinsen auf Erspartes verdienen darf, ohne 25% Ertragssteuer an das Finanzamt abführen zu müssen. Sollten die Zinserträge den Freibetrag überschreiten, haben die Eltern des Kindes sogar die Möglichkeit über eine NV-Bescheinigung am zuständigen Finanzamt den Steuerfreibetrag auf rund 9.600€ pro Jahr erhöhen zu lassen.

Nachteile beim Sparen auf den Namen des Kindes sind, dass die Kontoeröffnung aufwändiger ist und das Kind nach dem 18. Geburtstag frei darüber verfügen kann. Einerseits benötigst du für die Kontoeröffnung die Legitimation beider Eltern sowie die Geburtsurkunde. Andererseits kann das Kind mit der Volljährigkeit mit dem Geld machen was es will. Sollte das Kind also nicht die geistige Reife haben, dass Geld sinnvoll einzusetzen, kannst du nichts dagegen machen. Jedoch gibt es für dieses Szenario Ausweichlösungen. Zum Beispiel kannst du das ersparte Geld vor dem 18. Geburtstag auf einen Auszahlplan übertragen. Dann wird das Geld in monatlichen Raten ausgezahlt, deren Höhe vor dem 18. Lebensjahr des Kindes selbst festlegen kannst. Ein weiterer Nachteil ist, dass das gesparte Geld dem Vermögen des Kindes angerechnet wird. Sollte das Vermögen des Kindes 7500€ überschreiten, kann das Einfluss auf den Erhalt von Bafög im Studium haben.

Sparen auf deinen eigenen Namen hat ebenfalls viele Vorteile. Zum Beispiel ist die Konteröffnung um einiges einfacher und du hast volle Kontrolle über das gesparte Geld. Sollte das Kind also mit dem 18. Lebensjahr noch nicht die geistige Reife besitzen, dass gesparte Geld für sinnvolle Zwecke einzusetzen, kannst du das Geld verwalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass du in diesem Szenario die Möglichkeit hast, Geld ohne Mitwissen des Kindes zu sparen.

Der Nachteil vom Sparen auf deinen eigenen Namen ist, dass es eine Verlockung gibt das Geld des Kindes im Notfall für eigene Zwecke einzusetzen. In diesem Fall geht das Kind leer aus. Weiterhin hast du den Nachteil, dass dein eigener Steuerfreibetrag für die Kapitalertragssteuer belastet wird. Das bedeutet, dass du ab einem Kapitalertrag von über 801€ pro Jahr 25% der Zinsenerträge an das Finanzamt abführen musst und so langfristig weniger Geld ansparen kannst. Weiterhin kommt hinzu, dass bei einem Sparbetrag von über 200.000€ eine Schenkungssteuer anfällt. Solltest du dem Kind in einem Zeitraum von 10 Jahren mehr als 200.000€ schenken, musst du zwischen 11-30% Schenkungsteuer an das Finanzamt zahlen.

 

 VorteileNachteile
Sparen auf den Namen
des Kindes
  • Banken bieten oft Aktionsprodukte mit extra Zinsen oder Bonuszahlungen für Kinderkonten
  • Das Geld gehört zu 100% dem Kind und Erziehungsberechtigte können das Geld verwalten, wenn sie es für das Kind ausgeben
  • Kinder haben einen eigenen Steuerfreibetrag von 801€ pro Jahr
  • Kontoeröffnung ist mit mehr Aufwand verbunden (Legitimation beider Eltern und Geburtsurkunde notwendig)
  • Zum Studium kann der Besitz eines größeren Geldbetrages Einfluss auf das Bafög haben (bei über 7500€)
  • Nach dem 18. Geburtstag kann das Kind über das Geld verfügen und zweckentbunden ausgeben.
Sparen auf eigenem
Namen
  • Einfache Kontoeröffnung.
  • Volle Kontrolle des Sparers über das Geld
  • Möglichkeit ohne Wissen des Kindes zu sparen
  • Belastung des eigenen Steuerfreibetrags.
  • Bei Schenkungen über 200.000 € in einen Zeitraum von 10 Jahren fällt eine Schenkungssteuer an

Fange früh an in die richtigen Geldanlagen zu investieren, um Kindern ein sorgenfreies Leben zu ermöglichen!

Im Laufe ihres Lebens kosten Kinder eine Menge Geld. Aus diesem Grund solltest du früh anfangen in die richtigen Geldanlagen zu investieren. So hast du die Möglichkeit vom Zinseszins zu profitieren und mehr Geld zur Seite zu legen, um deinen Kindern ihre Lebenswünsche zu erfüllen. Bei der Auswahl der richtigen Geldanlage solltest du immer den Kopf einschalten. Einerseits solltest dir Gedanken darüber machen, ob du das gesparte Geld dem Kind kurz-, mittel- oder langfristig zur Verfügung stellen möchtest. Andererseits solltest du dir darüber im Klaren sein, ob du das Geld sicherheitsorientiert, ausgewogen oder renditeorientiert anlegen möchtest. Habe dabei immer den Realzins von Finanzprodukten im Auge. Der Realzins ist der jährliche Zinsertrag auf Finanzprodukte abzüglich der Inflation und weiterer Kosten. Vermeide liquide Anlageprodukte für die mittel- und langfristige Geldanlage (z.B. Sparbücher), da diese durch die Inflation häufig einen negativen Realzins aufweisen. Das bedeutet, dass das Ersparte Geld über die Jahre an Wert verliert. Vermeide außerdem zusätzliche Versicherungen, die die Ausbildung des Kindes absichern oder Kinderschutzbriefe die gegen Unfall, Schulunfähigkeit oder Krankheit absichern. Sie sind nicht geeignet zum Sparen für Kinder, da sie oft ohne Rendite und mit hohen Kosten verbunden sind. Wenn du diese Dinge berücksichtigst, steht einem erfolgreichen Sparen wenig im Wege!

 

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