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Deine Reise zur siebten meiner dreizehn Lebensstationen – dein Zusammenleben mit deinem Partner!

In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in unserem Leben. Mein Ziel ist es, dir die Auswirkungen jeder Lebensstation auf deine Finanzen aufzuzeigen. Heute nehme ich dich mit zur siebten meiner dreizehn Lebensstationen, dein Zusammenleben mit deinem Partner. In diesem Zusammenhang zeige ich dir die Auswirkungen deines Zusammenlebens mit deinem Partner auf deine Finanzen auf und gebe dir wichtige Tipps für diese Lebensstation mit auf dem Weg. Bevor ich starte, bekommen alle neuen Leser an dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Beitragsserie. Die untere Tabelle und Grafik zeigen dir, welche Lebensstationen ich im Rahmen dieser Beitragsserie adressiere:

    Übersicht über meine Blogbeitragsserie  
Station Titel Veröffentlichung
Einleitung Deine Finanzen von deiner Geburt bis zum Tod 24.08.2019
Station 1 Deine Geburt und deine Finanzen 31.08.2019
Station 2 Deine Kindheit und deine Finanzen 07.09.2019
Station 3 Deine Volljährigkeit und deine Finanzen 14.09.2019
Station 4 Dein erstes eigenes Auto und deine Finanzen 21.09.2019
Station 5 Dein Auszug bei den Eltern und deine Finanzen 28.09.2019
Station 6 Dein Berufsleben und deine Finanzen 05.10.2019
Station 7 Zusammenleben mit deinem Partner und deine Finanzen 12.10.2019
Station 8 Deine Heirat und deine Finanzen 19.10.2019
Station 9 Dein Hauskauf und deine Finanzen 26.10.2019
Station 10 Dein erstes Kind und deine Finanzen 02.11.2019
Station 11 Deine Scheidung und deine Finanzen 09.11.2019
Station 12 Deine Rente und deine Finanzen 16.11.2019
Station 13 Dein Tod und deine Finanzen 23.11.2019

 

7 Zusammenleben
Das Spiel des Lebens: Station 7 – Dein Zusammenleben mit deinem Partner

 

Der erste Schritt in ein gemeinsames Leben!

Die gemeinsame Wohnung ist der Traum für viele Paare. Endlich muss man keine Wechselkleidung mehr für spontane Übernachtungsbesuche einplanen und kann jede freie Minute miteinander verbringen. Man erlebt einen gemeinsamen Alltag und die Beziehung kann sich festigen und wachsen. Natürlich hat das Zusammenleben mit dem Partner auch so seine Tücken. In meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich genauer darauf eingehen, welche Auswirkungen das Zusammenleben mit deinem Partner insbesondere auf deine Finanzen hat. In Deutschland ist das Thema Finanzen bei Paaren ein eher unbeliebtes Thema. Oftmals begehen Paare den Fehler, nicht über ihre Finanzen zu sprechen. Erst beim Zusammenleben fällt auf, dass der Partner eventuell hoch verschuldet ist oder seinen Lebensunterhalt nicht eigenständig finanzieren kann. Welche Aspekte du in Punkto Finanzen beim Zusammenleben mit deinem Partner beachten sollteste, bespreche ich m weiteren Verlauf.

Zusammenleben mit deinem Partner und deine Einnahmen

Das Zusammenleben mit deinem Partner tangiert deine Einnahmen wahrscheinlich nur indirekt. Vermutlich wird sich an deinen eigenen Einnahmen nichts verändern. Nichtsdestotrotz hast du beim Einzug in eine gemeinsame Wohnung natürlich den großen Vorteil, dass für die Bestreitung des Unterhaltes zwei Einnahmequellen zur Verfügung stehen. In diesem Zusammenhang ist es frühzeitig wichtig mit deinem Partner zu klären, wie ihr die Einnahmen verteilen wollt. Willst du zum Beispiel ein Gemeinschaftskonto eröffnen, auf dem beide Gehälter eingehen werden? Behältst du dein eigenes Konto und zahlst ein Teilbetrag auf ein Haushaltskonto ein? Teilst du deine Einnahmen mit deinem Partner 50:50, auch wenn der eine mehr verdient? Darf dein Partner über deine Einnahmen mitbestimmen? Gibst du deinen Partner womöglich Zugriff auf dein eigenes Online-Banking? Möchtest du völlige Transparenz über die Einnahmen? Gebt ihr euch gegenseitig Bankvollmachten? Wie du siehst, gibt es eine Menge Fragen zu klären. Einige Tipps findest du wie in den vorherigen Beiträgen in der KreativChecklist am Ende dieses Beitrages.

Zusammenleben mit deinem Partner und deine Ausgaben

Hinsichtlich deiner Ausgaben ergeben sich durch die gemeinsame Wohnung mit deinem Partner einige Vorteile. Deine Ausgaben werden nämlich in vielen Lebensbereichen durch zwei geteilt. Denn du kannst dir jetzt Dinge mit deinem Partner teilen. Ein simples Beispiel sind Haushaltsgeräte wie zum Beispiel eine Mikrowelle oder eine Waschmaschine.  Doch hat das Zusammenleben mit deinem Partner auch einige Nachteile hinsichtlich deiner Ausgaben. Denn es erfordert einen erhöhten Kommunikationsaufwand. Du solltest dich nämlich mit deinem Partner abstimmen, welche Ausgaben ihr von eurem gemeinsamen Geld tätigt. Denn nicht allzu selten kann ein riesen Streit entstehen, wenn du etwas ohne Abstimmung von eurem gemeinsamen Geld kaufst. Solltest du zum Beispiel auf die Idee kommen einen Staubsaugerroboter von eurem gemeinsamen Geld zu kaufen, kann dies dem eigenen Partner missfallen, auch wenn euch beiden diese Anschaffung Arbeit abnehmen kann.  Nichtsdestotrotz hat das Zusammenleben in Punkto Ausgaben seine Vorzüge. Weitere Dinge, die du hinsichtlich deiner Ausgaben mit deinem Partner beachten solltest, findest du in der KreativChecklist.

Zusammenleben mit deinem Partner und dein Vermögen

Auch auf dein Vermögen kann das Zusammenleben mit deinem Partner einen großen Einfluss haben. Denn durch das gemeinsame Bestreiten des Unterhalts bleibt dir am Ende des Monats in der Regel mehr Geld zur Verfügung. Dieses Geld kannst du in dein Vermögen überführen. Nutze deshalb das zusätzliche Geld, um es zu investieren. Stimme dich aber auch in diesem Punkt mit deinem Partner ab und plane sinnvoll. Kläre am besten frühzeitig mit deinem Partner, wofür ihr in Zukunft euer Vermögen benötigt. Möchtest du das Vermögen nutzen, um dir ein passives Einkommen zu schaffen und früher in Rente gehen zu können? Möchtest du dir mit deinem Partner ein eigenes Haus kaufen? Benötigt ihr ein Großteil eures Vermögens für eine prunkvolle Hochzeit? Wie geht ihr damit um, wenn jemand von euch mehr Vermögen mitbringt in die Beziehung? Schließlich kann es sein, dass dein Partner eine Menge Vermögen geerbt oder geschenkt bekommen hat, oder sich bereits mehr im Laufe des Lebens zurückgelegt hat. Auch hier ist Kommunikation wieder das A und O für den finanziellen Erfolg.

Zusammenleben mit deinem Partner und deine Verbindlichkeiten

Hinsichtlich der Verbindlichkeiten teilst du dir in der Regel deine Kosten mit deinem Partner. Hierzu gehören zum Beispiel die Miete, die Nebenkosten, Versicherungen und andere Haushaltskosten. Du solltest mit deinem Partner jedoch frühzeitig besprechen, wer von euch beiden die notwendigen Verträge schließen soll. Möchtest du zum Beispiel allein den Mietvertrag unterschreiben, soll dein Partner den Mietvertrag unterschreiben oder möchtet ihr den Mietvertrag beide unterschreiben? Dies gilt auch für alle anderen Verträge. Denn für den Fall, dass es mit dem Zusammenleben nicht funktioniert, solltet ihr euch darüber einig sein, wie ihr eure Verbindlichkeiten weiterbezahlen möchtet. Wieder ist es wichtig, frühzeitig miteinander über das Thema Finanzen und eure Verträge zu sprechen. Natürlich denkt jeder nur ungern darüber nach, was passiert, wenn es mit dem Partner nicht funktionieren sollte. Aber umso ärgerlicher ist es im Nachhinein, wenn man vom Partner abserviert wird und gleichzeitig auch noch auf den ganzen Kosten hängen bleibt. Weitere Tipps hinsichtlich eurer Verbindlichkeiten erhaltet ihr in der KreativChecklist.

Deine Volljährigkeit und deine Finanzen auf einen Blick

Zusammenfassend lässt sich also sagen, dass das Zusammenleben mit dem Partner viele finanzielle Vorteile mit sich bringt. Ihr teilt euch die Kosten und habt mehr Geld zur Verfügung, welches ihr sparen könnt. Andererseits erfordert das Zusammenleben in punkto Finanzen auch deutlich mehr Kommunikation und Abstimmung. Ihr solltet wichtige Fragen gemeinsam klären. Nachfolgend möchte ich die Auswirkungen deines Berufslebens auf deine Einnahmen und Ausgaben sowie dein Vermögen und deine Verbindlichkeiten in einer Grafik für dich zusammenfassen:

7 Dein Zusammenleben mit deinem Partner und deine Finanzen
Dein Zusammenleben mit deinem Partner und deine Finanzen

 

KreativChecklist für den finanziellen Erfolg zum Zusammenleben mit deinem Partner

Für deinen finanziellen Erfolg auf jeder Lebensstation stelle ich dir eine „KreativChecklist“ zur Verfügung. Die Checkliste soll zu deinem finanziellen Erfolg beitragen. Gehe die Checklistenpunkte doch einmal durch, und schaue ob sie für dich interessant sind. Sollten deiner Meinung nach Punkte ergänzt werden, dann poste sie gerne in den Kommentaren.

  • Einnahmenchecklist:

    • Kläre mit deinem Partner, wie ihr eure gemeinsamen Einnahmen aufteilen wollt.
    • Schaffe gemeinsam mit deinem Partner Transparenz über eure Einnahmen.
    • Wenn ein Partner mehr verdient als der andere, sollte es für ihn okay sein, auch etwas mehr Geld zum gemeinsamen Lebensunterhalt beizusteuern.
  • Ausgabenchecklist:

    • Kläre mit deinem Partner, wie ihr eure gemeinsamen Ausgaben aufteilen wollt.
    • Schaffe gemeinsam mit deinem Partner Transparenz über eure Ausgaben und führt ein gemeinsames Haushaltsbuch.
    • Eröffnet ein Gemeinschaftskonto für eure Haushaltsausgaben, um gemeinsame Ausgaben im Blick zu haben. Nutzt dafür unseren Girokontenvergleich für ein Gemeinschaftskonto.
    • Stimme dich mit deinem Partner ab, bevor du unnötige Anschaffung besorgst und damit einen Streit erzeugst.
  • Vermögenschecklist:

    • Triff früh in deiner Beziehung klare Vereinbarungen, wie du bei einer möglichen Trennung mit gemeinsamen Sachwerten und Vermögen verfahren möchtest.
    • Lernt voneinander in Punkto Finanzen und investiert beide gemeinsam.
    • Setzt euch Ziele, für die ihr gemeinsam Vermögen aufbauen wollt (z.B. ein gemeinsames Haus).
  • Verbindlichkeitenchecklist:

    • Triff früh in deiner Beziehung klare Vereinbarungen, wie du bei einer möglichen Trennung mit den Verbindlichkeiten verfahren möchtest.
    • Lasst euch beide in Verträge eintragen, sodass einer bei einer möglichen Trennung nicht das Nachsehen hat.
    • Leiht euch kein Geld voneinander, um nicht voneinander abhängig zu sein.
    • Nutzt spezielle Partnerangebote bei Versicherung. Spare Beiträge durch einen gemeinsamen Vertrag bei der Auslandsreisekranken-, Hausrat-, und Privathaftpflichtversicherung.

 

Nachdem ich nun ausführlich die Auswirkungen des Zusammenlebens mit deinem Partner auf deine Finanzen beleuchtet habe, widme ich mich im nächsten Blogartikel der siebten meiner dreizehn Lebensstationen: Deiner Ehe. Bis dahin wünsche ich dir kreative Investments und freue mich auf deinen Besuch in der nächsten Woche!

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Kostenloses eBook – Die besten Finanzblogs* https://kreativ-investieren.de/die-besten-finanzblogs/ https://kreativ-investieren.de/die-besten-finanzblogs/#respond Fri, 11 Oct 2019 07:16:45 +0000 https://kreativ-investieren.de/?p=4142 Wovon handelt das Buch? Das kostenlose eBook „Die besten Finanzblogs“ stellt dir, wie der Name schon sagt, die besten Finanzblogs im deutschsprachigen Raum vor. Das Buch wurde von Alexander Wolf ...

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Wovon handelt das Buch?

Das kostenlose eBook „Die besten Finanzblogs“ stellt dir, wie der Name schon sagt, die besten Finanzblogs im deutschsprachigen Raum vor. Das Buch wurde von Alexander Wolf verfasst und befindet sich nunmehr in der 3. Auflage. Alexander Wolf betreibt den lesenswerten Blog aktien-kaufen-fuer-anfaenger.de, welcher sich auf die Geldanlage in Aktien spezialisiert. In seinem Buch stellt euch Alexander zahlreiche Finanzblogs vor, welche er in vier verschiedene Blog-Kategorien einteilt:

  1. Finanzen & Geldanlage allgemein: Blogs mit allgemeinen Finanzinfos und -news für Privatanleger. Darunter zum Beispiel Artikel zu den Themen „Börse“, „Geldanlage“ und „finanzielle Freiheit“. Mit dabei sind unter anderem befreundete Blogs von uns wie zum Beispiel der Finanzfisch und Lady Invest. Auch wir sind stolzer Kandidat in dieser Blog-Kategorie.
  2. Dividenden-Aktien: Blogs, die sich schwerpunktmäßig um das Thema „Dividenden-Strategie“ bzw. „Dividenden-Aktien“ drehen. Unter dieser Kategorie stellt Alexander zum Bespiel unseren befreundeten Finanzblog Finanzielle Freiheit mit Dividenden vor.
  3. Value-Aktien: Blogs die sich schwerpunktmäßig um das Thema „Value-Strategie“ bzw. „Value-Aktien“ drehen.
  4. Aktien & Börse allgemein: Blogs, die sich schwerpunktmäßig um das Thema „Aktien & Börse allgemein“ drehen. Mit an Bord sind auch unsere befreundeten Blogs langfristig-gedacht und ETF-Blog.com.

Finanzblogkategorien

Warum solltest du das Buch lesen?

Du solltest das Buch lesen, weil es dir

  • transparente Auswahlkriterien für Finanzblogs liefert
  • einen guten Überblick über passionierte und tolle Finanzblogs im deutschsprachigen Raum bietet
  • dir tolle Informationsquellen für deine nächsten Investments liefert

 

Für wen eignet sich dieses Buch?

Das Buch eignet sich vor allem für

  • Neulinge in der Welt der Finanzen, um sich das richtige finanzielle Mindset anzueignen.
  • Anleger die sich für Dividenden-Aktien interessieren
  • Neulinge, welche sich über Value-Investing informieren möchten
  • Neulinge an der Börse, welche beginnen möchten in Aktien zu investieren

 

Das KI-Bücher-Rating

In unserem KI-Bücher-Rating erhält “Die besten Finanzblogs” 4 von 5 Sternen.

4 Sterne

 

Ein Kurzprofil des Buches

Titel: Die besten Finanzblogs (3. Auflage)
Autor: Alexander Wolf
Format: eBook
Seitenanzahl: 59
Erscheinungsdatum: 10/2019
Sprache: Deutsch
Link auf Blog: aktien-kaufen-fuer-anfaenger.de

Die besten Finanzblogs Cover

 

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Das Spiel des Lebens: Station 6 – Dein Berufsleben und deine Finanzen* https://kreativ-investieren.de/spiel-des-lebens-berufsleben/ https://kreativ-investieren.de/spiel-des-lebens-berufsleben/#respond Sat, 05 Oct 2019 07:00:06 +0000 http://kreativ-investieren.de/?p=3210 Deine Reise zur sechsten meiner dreizehn Lebensstationen – dein Berufsleben! In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in unserem Leben. Mein ...

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Deine Reise zur sechsten meiner dreizehn Lebensstationen – dein Berufsleben!

In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in unserem Leben. Mein Ziel ist es, dir die Auswirkungen jeder Lebensstation auf deine Finanzen aufzuzeigen. Heute nehme ich dich mit zur sechsten meiner dreizehn Lebensstationen, deinem Berufsleben. In diesem Zusammenhang zeige ich dir die Auswirkungen deines Berufslebens auf deine Finanzen auf und gebe dir wichtige Tipps für diese Lebensstation mit auf dem Weg. Bevor ich starte, bekommen alle neuen Leser an dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Beitragsserie. Die untere Tabelle und Grafik zeigen dir, welche Lebensstationen ich im Rahmen dieser Beitragsserie adressiere:

    Übersicht über meine Blogbeitragsserie  
Station Titel Veröffentlichung
Einleitung Deine Finanzen von deiner Geburt bis zum Tod 24.08.2019
Station 1 Deine Geburt und deine Finanzen 31.08.2019
Station 2 Deine Kindheit und deine Finanzen 07.09.2019
Station 3 Deine Volljährigkeit und deine Finanzen 14.09.2019
Station 4 Dein erstes eigenes Auto und deine Finanzen 21.09.2019
Station 5 Dein Auszug bei den Eltern und deine Finanzen 28.09.2019
Station 6 Dein Berufsleben und deine Finanzen 05.10.2019
Station 7 Zusammenleben mit deinem Partner und deine Finanzen 12.10.2019
Station 8 Deine Heirat und deine Finanzen 19.10.2019
Station 9 Dein Hauskauf und deine Finanzen 26.10.2019
Station 10 Dein erstes Kind und deine Finanzen 02.11.2019
Station 11 Deine Scheidung und deine Finanzen 09.11.2019
Station 12 Deine Rente und deine Finanzen 16.11.2019
Station 13 Dein Tod und deine Finanzen 23.11.2019
6 Berufsleben
Das Spiel des Lebens: Station 6 – Dein Berufsleben

 

Arbeit ist das halbe Leben!

Das Berufsleben ist der Lebensabschnitt, der mit einer anfänglichen Geschäftstätigkeit beginnt (z.B. ein Praktikum) und dem Eintritt in die Rente endet. In Deutschland dauert dieser Lebensabschnitt in der Regel 40 Jahre. Wie Großmutter schon sagt: „Arbeit ist das halbe Leben“. Eine Erhebung des Statistischen Bundesamt zeigt, dass wir 41 Stunden pro Woche auf unserer Arbeit verbringen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass du im Normalfall über 25% deines Lebens auf deiner Arbeit bist. Während dieser Zeit bietet dir das Berufsleben zahlreiche Möglichkeiten und Herausforderungen. Auf der einen Seite darfst du dein Können unter Beweis stellen und dir einen guten Lebensstandard erarbeiten. Auf der anderen Seite musst du regelmäßig Disziplin beweisen, um deinen Lebensstandard halten zu können. Du siehst also, dein Berufsleben ist wie zwei Seiten einer Medaille. Unterdies spielen auch deine Finanzen eine wichtige wechselseitige Rolle mit deinem Berufsleben. Denn einerseits hat dein Berufsleben nicht nur drastische Auswirkungen auf deine Finanzen, sondern andererseits haben deine Finanzen häufig auch einen großen Einfluss auf dein Berufsleben. Dies nenne ich gerne das Hamsterrad-Paradox. Was ich hiermit genau meine, erkläre ich dir im weiteren Verlauf dieses Beitrags.

Dein Berufsleben und deine Einnahmen

Im Rahmen deiner Schulausbildung lernst du nur sehr wenig darüber, wie du im Laufe deines Berufslebens Geld verdienen kannst. Aus diesem Grund möchte ich dir zunächst einmal aufzeigen, welche Einnahmequellen es für dich gibt. Denn unser Schulsystem bereitet uns lediglich darauf vor gute Arbeitnehmer zu sein. Darüber hinaus gibt es aber noch weitere Möglichkeiten im Leben Einnahmen zu erzielen. Deshalb möchte ich dir an dieser Stelle den Cashflow-Quadranten von Robert Kiyosaki vorstellen, welcher vier mögliche Einnahmequellen betrachtet. Erstens kannst du Einnahmen als Arbeitnehmer bei einer Firma generieren. In diesem Fall bekommst du für deine Arbeitskraft ein regelmäßiges Gehalt ausgezahlt. Zweitens kannst du als Selbstständiger deine Arbeitskraft an deine Kunden verkaufen. In diesem Fall bekommst du Geld von deinen Kunden. Drittens kannst du Gesellschafter eines Unternehmens sein und regelmäßig Gewinnausschüttungen erwirtschaften. Dieses Unternehmen beteiligt dich am Gewinn, weil du es in der Regel mit aufgebaut hast. Und viertens, kannst du als Investor regelmäßige Erträge durch die Anlage deines Geldes in verschiedene Geldanlageprodukte einnehmen. Du erwirtschaftest zum Beispiel regelmäßig Mieteinnahmen, Dividendenausschüttungen oder Zinserträge. In jedem dieser vier Quadranten kannst du erfolgreich Einnahmen erzielen. Setze dich früh damit auseinander, mit welchen Quadranten du während deines Berufslebens Einnahmen erzielen möchtest. Paul und ich haben uns dazu entschlossen langfristig alle vier Quadranten zu nutzen. Weiter unten in der KreativChecklist haben wir weitere hilfreiche Ideen in Bezug auf dein Berufsleben und deine Einnahmen gesammelt. Schau also gerne mal rein.

Cashflow-Quadrant
Cashflow-Quadrant

 

Dein Berufsleben und deine Ausgaben

Eine Studie von Gehalt.de aus dem Jahr 2018 zeigt, dass das Jahreseinkommen mit ansteigendem Alter immer weiter zunimmt. Mit 20 Jahren liegt das durchschnittliche Jahreseinkommen bei 30.025€. Bis zum Lebensalter von 60 Jahren wächst das Einkommen auf 50.064€ an. Parallel zum steigenden Einkommen wachsen meistens auch die Ausgaben von Berufstätigen. Leider begehen die meisten Menschen beim Einstieg in das Berufsleben den großen Fehler, den Lebensstandard sofort drastisch zu erhöhen. Man kauft sich plötzlich ein Auto, einen größeren Fernseher und lässt mehr Geld für einen Urlaub springen. An dieser Stelle geben sich die meisten Menschen dem Konsum hin und verprassen ihr ganzes Geld für sinnlose Konsumausgaben. Deshalb solltest du diesen Fehler während dieser Station in deinem Leben vermeiden und deine Ausgaben im Blick haben. Verstehe mich nicht falsch. Es geht mir nicht darum, dass du das Geld nicht ausgeben sollst. Aber du solltest dir ein Überblick über deine Ausgaben verschaffen und diese bewusst planen. Ich habe zu Beginn meines Berufslebens damit angefangen ein Haushaltsbuch zu führen, um meine Einnahmen und Ausgaben zu planen. Dieses Haushaltsbuch stelle ich dir hier zum Download zu Verfügung. Mit diesem Haushaltsbuch zwinge ich mich dazu, mir bewusst zu machen, wofür ich mein Geld ausgebe. Denn ein Ziel von dir sollte es sein, ein Teil des Geldes in dein Vermögen zu investieren. Hierzu mehr im nächsten Abschnitt. Weitere Tipps zu deinem Berufsleben und deinen Ausgaben findest du unten in der KreativChecklist.

Dein Berufsleben und dein Vermögen

Das Berufsleben ist ein wichtiger Faktor zum Ausbau deines Vermögens. Denn deine Einnahmen kannst du regelmäßig in dein Vermögen überführen. So schaffst du Vermögenswerte, die dir ein passives Einkommen sichern. Mit anderen Worten wirst du automatisch zum Investor, da du durch Investitionen in dein Vermögen zusätzliche passive Einnahmen schaffst.  Damit ich selbst bewusst Geld in mein Vermögen überführe, habe ich zu Beginn meines Berufslebens damit begonnen ein 3-Kontensystem aufzubauen. Das 3-Kontensystem besteht aus einem Haushaltskonto, einem Spaßkonto und einem Investitionskonto. Das Haushaltskonto ist wie der Name schon sagt für Haushaltsausgaben gedacht. Mit dem Geld auf dem Spaßkonto mache ich wonach mir ist. Das Investitionskonto verwende ich für die Kapitalanlage und zur Schaffung von Vermögenswerten. Einen großen Teil des Geldes investiere ich in mein Vermögen, um mir so langfristig ein passives Einkommen aufzubauen. Jedoch beschränke ich mich mit meinem Investitionskonto nicht allein auf Investitionen in ökonomisches Kapital. Stattdessen verwende ich das Geld von meinem Investitionskonto auch, um in andere Kapitalklassen zu investieren: Physiologisches Kapital (z.B. meine Gesundheit), Soziales Kapital (z.B. mein soziales Umfeld), Intellektuelles Kapital (z.B. meine Bildung) und Symbolisches Kapital (z.B. meinen Ruf). Denn sowohl deine Gesundheit, dein soziales Umfeld, dein Bildungsstandard und dein Ruf sind wichtig zur Schaffung von Vermögenswerten. Weitere wichtige Ideen zu deinem Berufsleben und deinem Vermögen findest du in der KreativChecklist.

Dein Berufsleben und deine Verbindlichkeiten

Wenn Menschen erst einmal einen Beruf aufnehmen, dann hat das leider oft auch einen großen Einfluss auf ihre Verbindlichkeiten. Denn ähnlich wie bei den Ausgaben, steigen auch die regelmäßigen zu zahlenden Verbindlichkeiten weiter an. Wiedermals geben sich viele Menschen voll und ganz dem Konsum hin und kaufen sich zu Beginn ihres Berufslebens ein neues Auto, einen neuen Fernseher, eine neue Wohnungseinrichtung oder buchen einen teuren Urlaub. Und das alles auf Pump. „Kreditfinanzierung“ und „0%-Finanzierung“ sind hier die Stichwörter. An dieser Stelle möchte ich das Hamsterrad-Paradoxon wieder aufgreifen. Du weißt, dass du während deines Berufslebens monatlich einen Geldbetrag von zum Beispiel 1.500€ zur Verfügung haben wirst. Obwohl du diesen Geldbetrag nicht besitzt, gehst du nun eine Kreditfinanzierung ein. Du kaufst dir zum Beispiel ein neues Auto für 5.000€ und bezahlst jeden Monat 250€ an den Autohändler zurück. Damit du diese 250€ zukünftig weiterhin zurückbezahlen kannst, bist du jedoch auf die Einnahmen aus deinem Job angewiesen. Du kannst nun nicht ohne weiteres deinen Job kündigen oder wechseln, wenn dieser nicht das gleiche Geld einspielt. Dein Verhalten führt dazu, dass du nun wie ein Hamster im Hamsterrad gefangen bist. Deshalb vermeide es Verbindlichkeiten einzugehen. Weitere wichtige Tipps zu deinem Berufsleben und deinen Verbindlichkeiten findest du in den KreativTipps.

Dein Berufsleben und deine Finanzen auf einen Blick

Wie du siehst eröffnet dir das Berufsleben zahlreiche Möglichkeiten deine Einnahmen und dein Vermögen zu maximieren. Du solltest jedoch auch darauf achten, deine Ausgaben und Verbindlichkeiten möglichst gering zu halten, um nicht in einem Job gefangen zu sein. Nachfolgend möchte ich die Auswirkungen deines Berufslebens auf deine Einnahmen und Ausgaben sowie dein Vermögen und deine Verbindlichkeiten in einer Grafik für dich zusammenfassen:

 

6 Dein Berufsleben und deine Finanzen
Dein Berufsleben und deine Finanzen

 

KreativChecklist für deinen finanziellen Erfolg zu deinem Berufsleben

Für deinen finanziellen Erfolg auf jeder Lebensstation stelle ich dir eine „KreativChecklist“ zur Verfügung. Die Checkliste soll zu deinem finanziellen Erfolg beitragen. Gehe die Checklistenpunkte doch einmal durch, und schaue ob sie für dich interessant sind. Sollten deiner Meinung nach Punkte ergänzt werden, dann poste sie gerne in den Kommentaren.

 

  • Einnahmenchecklist:

    • Schöpfe aus mehreren Einnahmequellen als Arbeitnehmer, Selbstständiger, Gesellschafter oder Investor oder fokussiere dich sehr stark auf einen Bereich, in dem du gut bist.
    • Spezialisiere dich und bilde dich weiter, um höhere Einnahmen verlangen zu können.
    • Vergleiche dein Gehalt regelmäßig mit dem üblichen Marktstandards, indem du dich bei anderen Firmen bewirbst. Hierbei helfen dir Jobportale wie
    • Verhandele dein Gehalt regelmäßig neu.
    • Es ist erwiesen, dass regelmäßige Berufswechsel zur Steigerung des Gehalts beitragen. Denn die Gehaltssprünge bei einem Jobwechsel sind oftmals höher, als wenn du deinen aktuellen Job behältst. Nutze deshalb zum Beispiel Jobportale wie Joblift, um interessante Jobs für dich zu finden
  • Ausgabenchecklist:

      • Steigere deine Ausgaben nicht mit deinem ersten Einkommen.
      • Führe ein Haushaltsbuch, um deine Ausgaben im Blick zu haben oder nutze Finanzapps oder Bankingapps zur Überwachung deiner Ausgaben. Du kannst auch gerne unser Excel-Haushaltsbuch verwenden, um deine Ausgaben zu überwachen.
      • Baue dir ein 3-Kontensystem auf. Dieses System beinhaltet ein Haushaltskonto, eine Spaßkonto und ein Investitionskonto. Mit dem Haushaltskonto bezahlst du deine Haushaltskosten, mit dem Spaßkonto machst du wonach dir ist und mit dem Investitionskonto sparst du Geld für deine Zukunft. Eröffne dir möglichst drei Konten ohne Kontoführungsgebühren. Hierzu kannst du unseren Girokontenvergleichsrechner
      • Überprüfe ob dein Girokonto noch immer kostenlos ist. Ansonsten wechsele zu einer Direktbank. Diese kann dir ein kostenloses Girokonto anbieten, sodass du keine Kontoführungsgebühren mehr bezahlst. Hierzu kannst du unseren Girokontenvergleichsrechner
  • Vermögenschecklist:

    • Führe eine Privatbilanz, um zu sehen, wie sich dein Vermögen im Laufe der Zeit entwickelt. Am besten ist es, wenn du diese Privatbilanz wie ein Unternehmen jährlich pflegst. Dann kannst du deine jährlichen Fortschritte bei deinem Vermögensaufbau deutlich erkennen.
    • Investiere dein Geld nicht nur in dein Ökonomisches Kapital (deine Finanzen oder Investitionen). Investiere z.B. auch regelmäßig in folgende Kapitalklassen
      • dein Physiologisches Kapital (z.B. deine Gesundheit)
      • dein Soziales Kapital (z.B. dein soziales Umfeld)
      • dein Intellektuelles Kapital (z.B. deine Bildung) und
      • dein Symbolisches Kapital (z.B. deinen Ruf)
    • Denke am besten schon jetzt an deine Altersvorsorge, denn dein Rentenniveau wird langfristig sinken. Das bedeutet, du wirst deutlich weniger gesetzliche Rente bekommen, als deine Eltern. Kümmere dich deshalb vor allem um den Vermögensaufbau weiterer Altersvorsorgeprodukte wie zum Beispiel die betriebliche Altersvorsorge, Riester-Rente oder private Altersvorsorge.
      • Säule 1: Gesetzliche Rente
        • Prüfe, ob und wie viel Rente du aus deiner gesetzlichen Rentenversicherung oder aus einem Versorgungswerk erwarten kannst.
        • Schaue am besten regelmäßig auf deine Renteninformation, um deinen zusätzlichen finanziellen Bedarf im Alter abzuschätzen.
        • Mit freiwilligen Beiträgen zur gesetzlichen Rente kannst du deine zukünftige Rente erhöhen oder den Anspruch auf deine Rente aufbauen. Dies sollten besonders Mütter in Erwägung ziehen, die pro Kind zwölf Monate Rentenanspruch erhalten.
      • Säule 2: Betriebliche Altersvorsorge
        • Informiere dich bei deinem Chef oder deiner Personalabteilung darüber, welche Art von betrieblicher Altersvorsorge deine Firma anbietet.
        • Wenn dein Arbeitgeber diese Versorgung finanziert, schließe diese ab.
        • Wenn dein Arbeitgeber dir nichts anbietet, dann weise ihn auf dein Recht zur Entgeltumwandlung hin. Seit 2019 sind Arbeitgeber dazu verpflichtet 15% zu deiner Altersvorsorge beizutragen
        • Wenn du den Arbeitgeber in Zukunft häufiger wechselst, dann überlege, ob du überhaupt die betriebliche Altersvorsorge nutzen möchtest. Denn diese Verträge lassen sich nicht immer zum neuen Arbeitgeber mitnehmen.
        • Prüfe dann alternative Vorsorgeprodukte wie zum Beispiel die Riester-Rente oder eine flexible Geldanlage.
      • Säule 3: Private Altersvorsorge
        • Riester-Rente
          • Prüfe ob ein Riestervertrag für dich infrage kommt und welche Riester-Form zu deiner Situation passt. Man unterscheidet zwischen klassischen Produkten, Fondprodukten, Banksparlänen und Wohn-Riester-Produkten.
        • Flexible Geldanlage
          • Möchtest du deine Altersvorsorge direkt in ETFs anlegen, eröffne ein Depot ohne Depotführungsgebühren und mit vergleichsweise günstigen Konditionen für einen ETF-Sparplan.
          • Wähle dann einen günstigen, weltweit ausgelegten ETF, zum Beispiel einen, der den MSCI World oder den MSCI All Countries World abbildet und richte einen Sparplan mit monatlichen Raten ein
          • Möchtest du dich nicht selbst um die Anlage deiner ETFs kümmern, kannst du dich alternativ nach einer Lebensversicherung ohne Abschlusskosten umsehen, die in ETFs anlegt.
  • Verbindlichkeitenchecklist:

            • Vermeide Kredit- oder 0%-Finanzierungen, denn sie machen dich abhängig von deinem Beruf und du bist gefangen im Hamsterrad.
            • Privathaftpflichtversicherung: Mit dem Eintritt in dein Berufsleben bist du nicht mehr über die Privathaftpflicht deiner Eltern versichert. Eine Privathaftpflichtversicherung versichert dich gegen Schadensersatzforderungen. Nutze dazu gerne unseren Privathaftpflichtrechner.
            • Berufsunfähigkeitsversicherung: Prüfe, ob sich eine Berufsunfähigkeitsversicherung für dich lohnt. Sie sichert deine Arbeitseinkommen im Falle der Berufsunfähigkeit ab.
            • Private Krankenversicherung: Prüfe, ob sich eine private Krankenversicherung für dich lohnt. Eine private Krankenversicherung kannst du stand 2019 ab einem Bruttojahreseinkommen von über 60.750€ abschließen. Lasse dich zu diesem Thema doch einfach mal kostenlos beraten. Hierfür stehen dir unter anderen Anbieter wie xxx und xxx zu Verfügung.
            • Rechtsschutzversicherung: Prüfe, ob sich eine Rechtsschutzversicherung für dich lohnt. Sie deckt die Kosten im Falle eines gerichtlichen Verfahrens ab. Nutze hierzu auch gerne unseren Rechtsschutzrechner.
            • Mache regelmäßig deine Steuererklärung und investiere ein wenig Zeit darin. Denn in der Regel bekommen Arbeitnehmer für ihre Steuererklärung beträchtliche Steuerrückzahlungen, wenn ihnen Werbungskosten anfallen

 

Nachdem ich nun ausführlich die Auswirkungen deines Berufslebens auf deine Finanzen beleuchtet habe, widme ich mich im nächsten Blogartikel der siebten meiner dreizehn Lebensstationen: Deinem Zusammenleben mit deinem Partner. Bis dahin wünsche ich dir kreative Investments und freue mich auf deinen Besuch in der nächsten Woche!

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In unserem Blog haben wir mittlerweile schon einige Investitionsformen vorgestellt, die dazu beitragen können, dem Ziel der finanziellen Freiheit näher zu kommen. Besonders häufig haben wir uns bisher mit Aktien, Immobilien und auch Privatkrediten beschäftigt. Heute möchten wir euch eine weitere Investitionsart anhand der SME AG aus Sachsen vorstellen: die Unternehmensanleihe.

Ein Beispiel aus der Praxis: Unternehmensanleihen der SME AG aus Sachsen

Deutschland ist im internationalen Vergleich eine der führenden Industrienationen. Insbesondere die Automobilindustrie stellt den Motor unseres wirtschaftlichen Erfolges dar. In diesem industriellen Umfeld herrscht ein großer Bedarf an knappen Rohstoffen. Der Vorteil unserer globalisierten Welt ist, dass wir unsere Bedarfe nach Ressourcen auch über Ländergrenzen hinweg befriedigen können. Häufig werden diese Rohstoffe daher aus fernen Schwellenländern importiert. Die Kehrseite der Medaille ist dabei, dass in besagten Schwellenländern oft die sozialen Verhältnisse, unter denen die Rohstoffe abgebaut werden, nicht unseren westlichen Standards entsprechen. Auch das politische Umfeld ist dort zuweilen als instabil anzusehen. Als Konsequenz daraus ergibt sich unter Umständen ein gefährliches Abhängigkeitsverhältnis. Das sächsische Unternehmen „Saxony Minerals & Exploration AG“ (SME AG) versucht in diesem Zusammenhang mittels einer Unternehmensanleihe die lokale Wirtschaft zu fördern und gleichzeitig die Abhängigkeit zu anderen Ländern zu reduzieren. Denn die SME AG möchte mittels Unternehmensanleihen am Standort Pöhla den Bergbau im Erzgebirge aus seinem Dornröschenschlaf befreien und den Standort Deutschland zu mehr Wettbewerbsfähigkeit im Rohstoffmarkt verhelfen. Ganz nebenbei bietet sich interessierten Anlegern eine gute Investitionsmöglichkeit. Doch bevor wir näher darauf eingehen, ob sich eine Unternehmensanleihe im Bereich Bergbau im Erzgebirge für Investoren lohnen könnte, möchten wir euch erst einmal erklären was eine Unternehmensanleihe überhaupt ist.

Wie war das nochmal mit den Kapitalmärkten?

Die Funktion einer Unternehmensanleihe ist dem Grundprinzip von Aktien relativ ähnlich. Aktien (allerdings etwas anders, als wir sie heute kennen) sind Anfang des 17. Jahrhunderts in den Niederlanden entstanden. Als erstes börsennotiertes Unternehmen ist dabei die VOC (Vereinigte Ostindische Kompanie) in die Geschichtsbücher eingegangen. Damals hatten sich niederländische Kaufleute zusammengeschlossen und sammelten von privaten Investoren Gelder ein, um eine Schiffsflotte finanzieren zu können. Das Unternehmen konnte auf diese Art, die notwendigen Investitionen tätigen, um in den äußerst lukrativen Handel mit Gewürzen einzusteigen. Dieses Geschäft versprach zwar üppige Renditen, erforderte jedoch einen hohen Kapitaleinsatz. Für einen einzelnen Investoren wäre die Unternehmung daher wohl nicht realisierbar gewesen. Für das Kollektiv der Geldgeber hat sich die Investition im Nachhinein allerdings sehr gelohnt. Sie wurden, gemäß der von ihnen erworbenen Anteile, am Gewinn beteiligt und konnten große Renditen erzielen. Heutzutage erfreuen sich Investitionen in Aktien – sei es in Einzelwerte oder ETFs- immer größerer Beliebtheit. Auch ganz normale „Durchschnittsverdiener“ vertrauen vermehrt auf die Möglichkeiten, die ihnen eine Investition in die Kapitalmärkte eröffnet – insbesondere in Zeiten der lang anhaltenden Niedrigzinspolitik der internationalen Notenbanken.

Was ist eigentlich eine Unternehmensanleihe und was hat ein Investor davon?

Auch bei Unternehmensanleihen geht es darum, dass der Emittent (also der Herausgeber) häufig Geld für seine Investitionsvorhaben einsammeln möchte. Neben klassischen  Finanzierungsinstrumenten (wie z.B. einem Kredit), handelt es sich dabei also um ein weiteres Instrument der Mittelbeschaffung. Das Grundprinzip ist relativ simpel. Ein Unternehmen identifiziert eine vielversprechende Geschäftsidee und benötigt Finanzmittel, um diese Idee umzusetzen. Der festgestellte Kapitalbedarf wird dann in Form einer Anleihe platziert. Das bedeutet, dass die angestrebte Gesamtsumme in kleinere (leicht handelbare) Stücke aufgeteilt wird. Bei Unternehmensanleihen im Mittelstand, wird diese Stückelung meistens in Schritten von 1.000€ vorgenommen. Der durch die Anleiheemission zu deckende Kapitalbedarf beträgt dabei in der Regel zwischen 15 und 150 Millionen Euro. Angenommen ein Unternehmen benötigt also 15 Millionen Euro und nimmt eine Stückelung von jeweils 1000€ vor, dann müssten also 15.000 Anteile am Markt platziert werden. Die Abwicklung einer solchen Emission erfolgt aber meistens nicht durch das Unternehmen selbst, sondern durch eine Bank, die als Vermittler auftritt. Die Bank ist also in den meisten Fällen das Bindeglied zwischen dem Unternehmen und den interessierten Anlegern. Die Anleger haben so die Möglichkeit eine definierte Anzahl von Anteilen zu einem festgelegten Nominalwert (z.B. 1.000€, auch Basiswert oder Nennwert genannt) zu erwerben. Damit verpflichtet sich der Anleger, dem Unternehmen die Summe für einen festgeschriebenen Zeitraum (durchschnittlich 5-15 Jahre) zu überlassen. Im Gegenzug erhält der Anleger für seine Investition in regelmäßigen Abständen vorab definierte fixe Zinsen (auch Kupon genannt). Die Zinsen werden meistens jährlich ausbezahlt. Die Anfangsinvestition wird am Ende der Laufzeit der Anleihe von dem Unternehmen an den Anleger zurückgezahlt. Zu erwähnen ist dabei, dass ein gewisses Risiko in einer solchen Investition steckt. Hier liegt das sogenannte Emittentenrisiko vor. Im Klartext bedeutet das, dass die Investitionssumme nur zurückgezahlt werden kann, wenn das besagte Unternehmen finanziell dazu in der Lage ist.

Warum emittieren einige Unternehmen Anleihen statt Aktien?

Einige unter euch werden sich nun fragen, warum Unternehmen sich dazu entscheiden Anleihen zu emittieren. Wenn schließlich schon der Gang an die Kapitalmärkte getätigt wird, dann könnten ja beispielsweise auch Aktien zur Unternehmensfinanzierung ausgegeben werden. Der Teufel steckt dabei im Detail. Im Gegensatz zu verzinslichen Unternehmensleihen, stellen Aktien Unternehmensanteile dar. D.h., dass Aktionäre im gewissen Maße auch bei unternehmerischen Entscheidungen mit eingebunden werden müssen. Außerdem kann es sein, dass die Aktionäre eine jährliche Gewinnbeteiligung (Dividende) erwarten. Das Geld, das im Rahmen der Gewinnbeteiligung an die Aktionäre ausgeschüttet wird, steht dann dem Unternehmen nicht mehr für etwaige Investitionen zur Verfügung. Aus Unternehmensperspektive, kann das Mitspracherecht der Aktionäre und die Forderung nach einer regelmäßigen Dividende also durchaus als belastend empfunden werden. Theoretisch bliebe auch noch die Finanzierung durch einen klassischen Kredit. Das Problem dabei ist, dass als Folge der letzten Finanzkrise, viele Banken per Gesetz dazu gezwungen sind, besonders strikte Kriterien bei der Kreditvergabe anzuwenden. Für vermeintlich risikoreichere Investitionen wird es daher zunehmend schwerer einen Kredit zu erhalten. Bleibt also für Unternehmen noch die Möglichkeit der Anleiheemission. Eine Anleihe ist für das Unternehmen zwar wahrscheinlich etwas teurer als ein konventioneller Kredit, dafür etwas leichter zu realisieren. Gegenüber Aktien besteht der große Vorteil darin, dass die Anleger keine Mitspracherechte erhalten, sondern sich mit dem vorab festgelegten Zins begnügen müssen. Die mit der Anleihe verbundenen Kosten sind daher sehr gut vorhersagbar.

Bergbau im Erzgebirge – könnte sich das für Investoren lohnen?

Das Erzgebirge, ganz am östlichen Rande der heutigen Bundesrepublik gelegen, blickt auf eine reiche über 2000-jährige Bergbaugeschichte zurück. In den letzten Jahrzehnten ist es jedoch etwas ruhiger geworden. Dies will die SME AG ändern. Das Unternehmen stützt sich auf Untersuchungen, die schon zu DDR-Zeiten angefertigt wurden. Seinerzeit war man im Erzgebirge auf der Suche nach lukrativen Uranvorkommen, stieß dabei allerdings im Wesentlichen auf Wolfram, Fluorit und Zinn. Nun möchte die SME AG am Standort Pöhla den Bergbau im Erzgebirge aus seinem Dornröschenschlaf befreien. Seit Ende April 2019 wurden bereits aus einem Erkundungsschacht in 175m Tiefe mehrere 100t wolfram- und fluorithaltigen Erzes gewonnen und erfolgreich aufbereitet. Die erste Phase des Projektes ist damit abgeschlossen. Nun soll mittels einer Unternehmensanleihe die zweite Phase des Projektes finanziert werden. Geplant ist die Errichtung einer 2100m langen Rampe, die bis in eine Tiefe von ca. 400m vordringen soll. Außerdem soll eine passende Aufbereitungsanlage finanziert und in Betrieb genommen werden. Durch das Vorhaben werden schätzungsweise mehr als 100 Arbeitsplätze in einer ansonsten strukturschwachen Region geschaffen. Es handelt sich beim Beispiel der SME AG also um eine klassische Situation, für die eine Unternehmensanleihe als geeignet erscheint. Es besteht ein relativ großer Kapitalbedarf, der zunächst einmal gedeckt werden muss, damit eine Geschäftsidee verwirklicht werden kann. Dem Anleger winken bei dieser Investition Zinseinnahmen von 7,5% pro Jahr. Die Unternehmensanleihe wird voraussichtlich am 17. Oktober 2019 über die BankM an der Börse Frankfurt emittiert. Wer Interesse an einer Investition hat, kann nähere Informationen unter https://www.smeag.de/index.php/de/ finden.

Fazit: Anleihen können eine sinnvolle Ergänzung des eigenen Investitionsportfolios sein

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass es neben den bisher in unserem Blog vorgestellten Investitionsmöglichkeiten auch interessant sein kann, sich mit weiteren Anlageklassen zu beschäftigen. Dies kann bei der persönlichen Risikostreuung helfen. In diesem Zusammenhang könnten Unternehmensanleihen interessant sein. Die Grundidee dieser Investitionsform ist, dass Unternehmen zur Finanzierung von Geschäftsideen Geld von Investoren am Kapitalmarkt einsammeln. Die Besonderheit gegenüber Aktieninvestments ist, dass die Investoren keine Mitspracherechte in Unternehmensangelegenheiten haben. Dafür werden sie häufig mit großzügigen und vorab festgelegten Zinsen belohnt. Dadurch ergibt sich für beide Seiten Planungssicherheit. Es gilt allerdings zu bedenken, dass bei Unternehmensanleihen auch ein gewisses Ausfallrisiko bestehen kann. Ist ein Unternehmen mit seinem Vorhaben nicht erfolgreich, kann dies unter Umständen dazu führen, dass das geliehene Geld nicht an die Investoren zurückgezahlt werden kann. Allerdings darf auch nicht jedes Unternehmen nach Belieben eine Anleihe emittieren, sondern muss sich im Vorfeld einer Prüfung durch die verantwortliche Aufsichtsbehörde unterziehen. Dennoch ist es wichtig, sich vorab genau darüber zu informieren, worin das Geld investiert wird. Ganz nebenbei kann so auch bewusst gesteuert werden, wofür das eigene Geld verwendet wird, wie z.B. die Schaffung von Arbeitsplätzen in der eigenen Heimatregion.

 

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Das Spiel des Lebens: Station 5 – Der Auszug bei deinen Eltern und deine Finanzen* https://kreativ-investieren.de/spiel-des-lebens-auszug-eltern/ https://kreativ-investieren.de/spiel-des-lebens-auszug-eltern/#respond Sat, 28 Sep 2019 07:00:05 +0000 http://kreativ-investieren.de/?p=3208 Deine Reise zur fünften meiner dreizehn Lebensstationen – deinem Auszug bei deinen Eltern! In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in ...

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Deine Reise zur fünften meiner dreizehn Lebensstationen – deinem Auszug bei deinen Eltern!

In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in unserem Leben. Mein Ziel ist es, dir die Auswirkungen jeder Lebensstation auf deine Finanzen aufzuzeigen. Heute nehme ich dich mit zur fünften meiner dreizehn Lebensstationen, deinem Auszug bei deinen Eltern. In diesem Zusammenhang zeige ich dir die Auswirkungen deines Auszugs auf deine Finanzen auf und gebe dir wichtige Tipps für diese Lebensstation mit auf dem Weg. Bevor ich starte, bekommen alle neuen Leser an dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Beitragsserie. Die untere Tabelle und Grafik zeigen dir, welche Lebensstationen ich im Rahmen dieser Beitragsserie adressiere:

    Übersicht über meine Blogbeitragsserie  
Station Titel Veröffentlichung
Einleitung Deine Finanzen von deiner Geburt bis zum Tod 24.08.2019
Station 1 Deine Geburt und deine Finanzen 31.08.2019
Station 2 Deine Kindheit und deine Finanzen 07.09.2019
Station 3 Deine Volljährigkeit und deine Finanzen 14.09.2019
Station 4 Dein erstes eigenes Auto und deine Finanzen 21.09.2019
Station 5 Dein Auszug bei den Eltern und deine Finanzen 28.09.2019
Station 6 Dein Berufsleben und deine Finanzen 05.10.2019
Station 7 Zusammenleben mit deinem Partner und deine Finanzen 12.10.2019
Station 8 Deine Heirat und deine Finanzen 19.10.2019
Station 9 Dein Hauskauf und deine Finanzen 26.10.2019
Station 10 Dein erstes Kind und deine Finanzen 02.11.2019
Station 11 Deine Scheidung und deine Finanzen 09.11.2019
Station 12 Deine Rente und deine Finanzen 16.11.2019
Station 13 Dein Tod und deine Finanzen 23.11.2019

5 Auszug Eltern

Das Spiel des Lebens: Station 5 – Dein Auszug bei deinen Eltern

Endlich Schluss mit Hotel Mama!

Von Zuhause ausziehen, um den Schritt in die erste eigene Wohnung zu machen, ist ein aufregendes Erlebnis im Leben eines jungen Erwachsenen. Der Preis für das selbstständige Leben ist das Ende von „Hotel-Mama“. Für die meisten jungen Menschen ist der Auszug von Zuhause eine großartige Erfahrung. Jedoch bringt von Zuhause ausziehen auch neue Herausforderungen mit sich. Und damit meine ich nicht nur Eigeninitiative beim Kochen, Bügeln, Waschen und Putzen. Auch mit Blick auf die Finanzen kommen neue Herausforderungen auf einen jungen Menschen zu: der Kauf eigener Möbel, die Übernahme von Studiengebühren, das Führen eines eigenen Haushaltes, ein eigener Mietvertrag, ein eigener Telefon- und Internetvertrag, ein Strom- und Gasvertrag, ein Nachsendeauftrag, der Rundfunkbeitrag, eigene Versicherungen für Hausrat und Privathaftpflicht und eventuell ein neuer Job an einem neuen Ort. Diese Dinge können einen jungen Erwachsenen beim Auszug schnell überfordern. Aus diesem Grund beleuchte ich die Auswirkungen der eigenen Wohnung auf deine Finanzen einmal genauer und gebe dir wichtige Tipps mit an die Hand.

Dein Auszug bei den Eltern und deine Einnahmen

Ein Auszug bei den Eltern in eine eigene Wohnung bedeutet erst einmal nicht, dass sich etwas an deinen Einnahmen ändert. Stattdessen dreht die eigene Wohnung erst einmal an der Kostenschraube. Aber dies hängt natürlich mit deiner individuellen Situation zusammen. Wenn du nämlich bei deinem jetzigen Arbeitgeber bleibst, dann wird sich vermutlich an deinem Einkommen nichts ändern. Anders ist es, wenn du beruflich in eine andere Stadt ziehst. Denn bei einem Arbeitgeberwechsel solltest du unbedingt versuchen, ein höheres Gehalt zu verhandeln, welches den Kosten deines neuen Wohnortes gerecht wird. Wenn du für ein Studium von Zuhause ausziehst, dann solltest du dich am besten früh um zusätzliche Einnahmequelle bemühen. Du wirst schnell merken, dass ein eigener Haushalt mit sehr hohen Kosten verbunden ist. Mache dir deshalb gerade als Student früh Gedanken über kreative Einnahmequellen, um deinen Lebensunterhalt ohne Probleme bestreiten zu können und etwas Geld für später zurücklegen zu können (z.B. durch die Beantragung von BAföG). Ein paar kreative Ideen für Einnahmequellen habe ich für dich in der KreativChecklist zusammengefasst.

Dein Auszug bei den Eltern und deine Ausgaben

Deine einmaligen Ausgaben können mit dem Auszug bei deinen Eltern sehr schnell explodieren. Zu diesen Kosten gehören die Mietkaution, eigene Möbel, eigene Haushaltsgegenstände und sonstige Kosten für die Einrichtung der Wohnung. Die meisten jungen Erwachsenen sind aufgrund fehlender Rücklagen auf die mithilfe der Eltern angewiesen. Allein die Mietkaution beträgt in der Regel drei Grundmieten (Kaltmiete) der Wohnung. Je nachdem ob du in einer WG, einem Wohnheim oder eine eigene Wohnung ziehst, kannst du schnell 1.000€ nur für die Kaution hinterlegen. Zur selben Zeit benötigst du oft auch noch neue Möbel, da die Möbel aus deinem Kinderzimmer ausgedient haben. Für ein neues Bett, neue Kommoden, einen neuen Kleiderschrank, einen Schreibtisch, eine Küchenzeile und weiteren Möbel zahlst du ebenfalls schnell noch einmal 1.500€. Leider ist es mit den Möbeln noch nicht getan. Jetzt kommen natürlich auch noch kleinere Kosten auf dich zu. Denn ohne Haushaltsgegenstände wie Geschirr, Besteck, Mixer, Bügeleisen, Staubsauger, Wischer, Waschmaschine etc. geht es nicht. Wieder ist man schnell bei über 500€. Zu guter Letzt kommen benötigte Elektronikgeräte hinzu, wie zum Beispiel ein Notebook oder ein Fernseher. Je nachdem, was du zu diesem Zeitpunkt schon besitzt oder von deinen Eltern überlassen bekommst, kann schnell eine Summe von 5.000€ zusammenkommen. Deshalb solltest du bei deinem Auszug unbedingt darauf achten, deine Ausgaben möglichst gering zu halten. Hilfreiche Tipps hierzu erhältst du am Ende von diesem Beitrag.

Dein Auszug bei den Eltern und dein Vermögen

Ähnlich wie das eigene Auto, reißt der Auszug bei den Eltern ein großes Loch in dein Vermögen. Wirklich schade, dass unsere zwei aufeinanderfolgenden Lebensstationen schon am Anfang unseres Lebens tiefe Spuren in unserem Vermögen hinterlassen. Und dies sind nicht nur leere Worte. Denn laut Spiegel Online ist jeder siebte unter 30 in Deutschland verschuldet. Grund dafür scheint tendenziell fehlende finanzielle Bildung zu sein, welche wir in unserem Blog vermitteln möchten. Der Auszug bei deinen Eltern hat sicherlich negative Konsequenzen für dein Vermögen. Auf der einen Seite wird bisher angespartes Geld für die erste eigene Wohnung aufgewendet. Auf der anderen Seite reicht das eigene Vermögen häufig nicht einmal aus, um die Kosten für die eigene Wohnung zu tragen. Deshalb leihen sich viele junge Erwachsene auf dieser Lebensstation zusätzlich Geld von ihren Eltern, Verwandten oder der Bank und gehen somit Verbindlichkeiten ein. Diese Verbindlichkeiten bespreche ich als nächstes.

Dein Auszug bei den Eltern und deine Verbindlichkeiten

Neben den bereits angesprochen Einmalausgaben kommen eine Vielzahl von regelmäßig zu zahlenden Verbindlichkeiten bei deinem Auszug bei deinen Eltern auf dich zu: die Miete, der Telefon- und Internetvertrag, der Strom- und Gasvertrag, Rundfunkgebühren und eigenen Versicherungen. Darüber hinaus nehmen viele junge Menschen beim Auszug bei den Eltern zusätzlich einen Ratenkredit in Höhe von über 5.000€ auf, um die Einmalkosten zahlen zu können. Aus diesem Grund betragen die Verbindlichkeiten bei jungen Erwachsenen nach dem Auszug meist über 600€ im Monat. Hier sind die regelmäßigen Kosten für den Haushalt noch nicht eingerechnet. Das kann gerade für Studenten eine Menge Holz sein. Wer unter diesen Umständen nicht in die Schuldenfalle geraten möchte, der muss kreativ sein. Denn mitunter gibt es zahlreiche Möglichkeiten die Verbindlichkeiten auf einem niedrigen Niveau zu halten. Oft reicht schon ein Zeitinvestment von wenigen Minuten, um hunderte Euro zu sparen. Einige hilfreiche Tipps, um deine Verbindlichkeiten zu minimieren findest du in der KreativChecklist.

Dein Auszug bei deinen Eltern und deine Finanzen auf einen Blick

Wie du siehst ist der Auszug bei deinen Eltern ebenfalls mit großen Kosten verbunden. Denn neben den Einmalausgaben von 5.000€ können schnell regelmäßig anfallende Verbindlichkeiten von über 600 Euro pro Monat auf dich zukommen, wenn du in eine eigene Wohnung ziehst. Nachfolgend möchte ich die Auswirkungen deines Auszugs bei deinen Eltern auf deine Einnahmen und Ausgaben sowie dein Vermögen und deine Verbindlichkeiten in einer Grafik für dich zusammenfassen:

 

5 Der Auszug bei deinen Eltern und deine Finanzen
Der Auszug bei deinen Eltern und deine Finanzen

 

KreativChecklist für deinen finanziellen Erfolg zu deinem Auszug bei den Eltern

Für deinen finanziellen Erfolg auf jeder Lebensstation stelle ich dir eine „KreativChecklist“ zur Verfügung. Die Checkliste soll zu deinem finanziellen Erfolg beitragen. Gehe die Checklistenpunkte doch einmal durch, und schaue ob sie für dich interessant sind. Sollten deiner Meinung nach Punkte ergänzt werden, dann poste sie gerne in den Kommentaren.

 

  • Einnahmenchecklist:

    • Beantrage Fördergelder wie BAföG
    • Vermiete Gästezimmer oder Räumlichkeiten während deiner Abwesenheit (z.B. über AirBnB, ebay-kleinanzeigen)
  • Ausgabenchecklist:

    • Kaufe gebraucht, statt neu.
    • Möbel mieten, anstatt Möbel zu kaufen.
    • Auf ebaykleinanzeigen nach kostenlosen umschauen.
    • Führe ein Haushaltsbuch, um deine Ausgaben im Blick zu haben oder nutze Finanzapps oder Bankingapps zur Überwachung deiner Ausgaben. Du kannst auch gerne unser Excel-Haushaltsbuch verwenden, um deine Ausgaben zu überwachen.
    • Baue dir ein 3-Kontensystem auf. Dieses System beinhaltet ein Haushaltskonto, eine Spaßkonto und ein Investitionskonto. Mit dem Haushaltskonto bezahlst du deine Haushaltskosten, mit dem Spaßkonto machst du wonach dir ist und mit dem Investitionskonto sparst du Geld für deine Zukunft. Eröffne dir möglichst drei Konten ohne Kontoführungsgebühren. Hierzu kannst du unseren Girokontenvergleichsrechner
    • Überprüfe ob dein Girokonto noch immer kostenlos ist. Ansonsten wechsele zu einer Direktbank. Diese kann dir ein kostenloses Girokonto anbieten, sodass du keine Kontoführungsgebühren mehr bezahlst. Hierzu kannst du unseren Girokontenvergleichsrechner
  • Vermögenschecklist:

    • Erwirtschafte zusätzliche Einnahmen, die direkt in dein Vermögen fließen.
    • Wenn du kein Geld hast, investiere in dein Humankapital. Finanzwissen gepaart mit finanzieller Intelligenz helfen dir dein Vermögen zu steigern.
    • Investiere dein Geld gewinnbringend.
    • Mache Umzugskosten steuerlich geltend.
  • Verbindlichkeitenchecklist:

    • Vergleiche Strom- und Gasanbieter über Portale wie Check24. Ein Vergleich lohnt sich häufig aufgrund geringerer Kosten und üppiger Neukundenboni von bis zu 100 Euro.
    • Vergleiche Telefon- und Internetanbieter über Portale wie Check24. Ein Vergleich lohnt sich häufig aufgrund geringerer Kosten und üppigen Neukundenprämien und Cashbackzahlungen.
    • Nutze bei Telefon, Internet und Handy Kombiangebote um Kosten zu reduzieren.
    • Hausratversicherung: Schließe bei Bedarf eine Hausratversicherung Hausratversicherungen sichern deinen Hausrat ab. Meistens lohnt sich diese Form der Versicherung nur, wenn dein Hausrat einen höheren Wert erreicht. Vergleiche Hausrateversicherungen. Nutze zum Beispiel unseren Hausratrechner.
    • Tierhalter-Haftpflichtversicherung: Wenn du Haustiere hast, solltest du eine Tierhalter-Haftpflichtversicherung abschließen. Diese sichert dich gegen Schadensersatzforderungen ab. Sie ist geeignet für Hunde- und Pferdebesitzer und in einigen Bundesländern sogar Pflicht. Nutze hierzu zum Beispiel unseren Hundehaftpflichtrechner.

 

Nachdem ich nun ausführlich die Auswirkungen deines Auszugs bei deinen Eltern auf deine Finanzen beleuchtet habe, widme ich mich im nächsten Blogartikel der sechsten meiner dreizehn Lebensstationen: Deinem Berufsleben. Bis dahin wünsche ich dir kreative Investments und freue mich auf deinen Besuch in der nächsten Woche!

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Gastartikel p2p-game.com: Ein Erfahrungsbericht von Thomas Butz https://kreativ-investieren.de/p2p-kredite-ein-erfahrungsbericht-von-thomas-butz/ https://kreativ-investieren.de/p2p-kredite-ein-erfahrungsbericht-von-thomas-butz/#respond Wed, 25 Sep 2019 07:00:44 +0000 http://kreativ-investieren.de/?p=3245 Motivation für den Beitrag Raphael hat mir eine ganze Menge an Fragen über P2P gestellt und mich ganz allgemein gebeten über meine P2P Erfahrungen zu schreiben. Dabei ist das Thema ...

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Motivation für den Beitrag

Raphael hat mir eine ganze Menge an Fragen über P2P gestellt und mich ganz allgemein gebeten über meine P2P Erfahrungen zu schreiben. Dabei ist das Thema ganz und gar nicht trivial. Andere Leute schreiben sogar ganze Bücher darüber Bücher und Blogs 😉 Dennoch versuche ich euch eine Idee davon zu vermitteln.

Grundsätzlich noch zu mir: ich selbst bin bekennender “Kommer” Fan und lege den größten Teil meines Vermögens in einem sogenannten ETF Weltportfolio angelehnt an sein Buch “Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs” an. Da dies grundsolide und langweilig ist, habe ich mir die P2P-Kredite als Spielwiese erschlossen. Daher habe ich mich auch für den eher eigentümlichen Blognamen p2p-game.com entschieden. Investiert bin ich nunmehr in 20 Plattformen.

Meine Plattformen
Meine Plattformen

Ich gehöre auch zu denjenigen, die propagieren nur einen kleinen Teil des eigenen Vermögens (5-10%) in P2P zu investieren, da es sich hierbei um risikoreiche Hochzinsanleihen handelt (früher nannte man das junk bonds). Trotz aller Versprechen und Chancen mit P2P Krediten, gibt es auch einige Risiken. Bevor ich euch aber mit meinem Lieblingsthema den Risiken weiter erschrecke, zunächst noch ein kurzer Exkurs.

Was ist P2P

P2P kommt aus dem englischen Peer to Peer und wird gerne mal mit illegalem Filesharing verwechselt 😉 Spaß bei Seite. Ursprünglich hat man unter diesem Begriff die Kreditvergabe von einer Privatperson an eine andere verstanden. Heute wird gerne alles, was in irgendeiner Form mit Geld an andere Leute übers Internet verleihen (crowdlending) zu tun hat, in diesen Topf geworfen.

Das Grundprinzip von P2P ist relativ simpel: viele einzelne Investoren geben einer ihnen unbekannten Person die gewünschte Summe und erhalten dafür eine Rendite und die entsprechenden Tilgungen – wenn alles wie erwartet läuft. Als Mittler fungieren dazwischen die sogenannten Plattformen.

Wer aufgepasst hat, dem ist aufgefallen das es einen Haken gibt… „wenn alles wie erwartet läuft“.

Das tut es nämlich leider nicht immer. Das ist auch nicht weiter verwunderlich, denn Rendite kommt bekanntlich von Risiko. Warum sollte jemand euch für eine Investition Zinsen von 10% oder gar 20% und mehr anbieten, wenn das ganze ohne Risiko wäre?

Es existieren eine ganze Menge an Risiken im P2P Umfeld. Das sind so viele, dass sie mir einen eigenen Artikel wert waren. Wichtig ist mir (lest das hier ruhig mal) vor allem, dass es eben keine Rendite ohne Risiko gibt. Ihr müsst euch darüber im Klaren sein, dass ihr hier kein Sparbuch vor euch habt, sondern eine Anlageform, die zum Totalverlust führen kann. Das führt uns gleich zu Raphael’s erster Frage. Was passiert, wenn eine Plattform bzw. Anbieter auf der Plattform ausfallen?

Welche Anbieter sind bankrott?

Dass Anbieter bankrottgehen ist glücklicherweise in unserer Hemisphäre nicht allzu üblich – gab es jedoch auch und wird es sicher immer mal wieder geben. Ganz anders in China. Da hat es eine ganze Menge (zum Teil auch sehr große) chinesische Plattformen getroffen. Hier in Europa bisher einige eher unbekannte, wie z.B. Comunitae aus Spanien oder Trustbuddy aus Schweden. Zuletzt mit Lenndy auch zum ersten Mal eine ziemlich bekannte Plattform, auf der sich definitiv auch deutsche Investoren getummelt haben.

Da viele Plattformen nicht direkt Kredite vergeben, sondern sogenannte Anbahner dazwischen schalten, fällt dort das Insolvenzrisiko quasi auf diese Ebene zusätzlich “herunter”. Bei diesen gab es auch bei der größten baltischen Plattform Mintos 2017 mit Eurocent einen Insolvenzfall. Investoren haben bis heute kaum Geld aus den Eurocent Investitionen wieder gesehen.

Mein Vorgehensmodell dazu ist zweistufig. Zum einen passe ich bei der Plattformauswahl auf (eine Möglichkeit hat Raphael schön aufgezeigt), zum anderen diversifiziere ich über verschiedene Plattformen und Anbahner hinweg. Dabei möchte das Risiko nicht verhindern, sondern die Schadenshöhe minimieren. Dazu passt auch Raphael‘s nächste Frage sehr gut.

Welche Anbieter gibt es?

Ganz viele Plattformen mit der unterschiedlichsten Ausprägung werben bei uns Investoren um unser Geld. Ich kategorisiere diese grob in folgende Gruppen und nenne ein bis zwei wichtige Vertreter daraus. Dazu kommt auch noch die räumliche Präsenz, d.h. auf welchen Märkten die Plattformen unterwegs sind. So gibt es sehr regionale Plattformen, aber auch einige, die ein breiteres Länderportfolio mitbringen.

  • Klassische P2P Anbieter mit Konsumentenkrediten mit wenig Sicherheiten vielen Ausfällen aber dafür in der Regel hohen Zinsen (10-25%)
  • Crowdlending / Business Kredite d.h. Investitionen in kleine Geschäfte oder konkrete Projekte meist auch eher wenig gesichert, dafür geringere Ausfallraten und ordentliche Zinsen (7-17%)
  • Immobilienkredite können mit einem Objekt (Haus, Grundstück etc.) besichert sein. Hier muss man jedoch aufpassen, dass diese Sicherheiten nicht nachrangig sind, denn dann ist diese Sicherheit nicht viel wert. Auf diesen Plattformen gibt es erfahrungsgemäß kaum Ausfälle und moderate Zinsen (5-15%)
  • Ein “Gemischtwarenladen” – Plattformen die viele verschiedene Anbahner bündeln und dadurch ein breites Portfolio anbieten, von Konsumentenkrediten hin zu Immobilienkrediten. Damit ist schon auf einer Plattform eine hohe Diversifikation möglich (auch wenn ich dazu tendiere trotzdem über mehrere Plattformen hinweg zu diversifizieren)

Details zur Auswahl einer Plattform finden sich z.B. im Artikel zur Plattform Auswahl Entscheidungs- Matrix bzw. im Risikobewertungsartikel von Raphael.

Mit der Kategorisierung habe ich auch schon Raphaels nächste Frage zum Teil beantwortet.

Arten von P2P-Anbieter
Arten von P2P-Anbieter

Was sind die größten Unterschiede?

Neben den Kategorisierungen unterscheiden sich die Anbieter noch in weiteren Punkten, wie z.B. in der schon angesprochenen räumlichen Präsenz. Viele sind nur im Baltikum (Peerberry) oder gar weiter östlich (Robocash) unterwegs. Andere haben noch Anbahner aus Übersee (Mintos) mit im Portfolio und wieder andere sind komplett auf ein Land (Irland Flender) spezialisiert.

Dann gibt es noch einen wichtigen Begriff, der bei vielen Plattformen eine Rolle spielt: die sogenannte Buyback Garantie (zu deutsch: „das Rückkaufversprechen“). Darunter versteht man das Versprechen, dass Kredite, die in Verzug geraten, nach einer bestimmten Frist (30-90 Tage) vom Anbahner zurückgekauft werden. Wir Investoren müssten in diesem Fall keinen Ausfall erleiden, sondern der Anbahner würde das Risiko für uns übernehmen. Hört sich toll an, verlagert aber das Risiko eines Ausfalls von einem einzelnen Kredit hin zum ganzen Anbahner (siehe Eurocent). Letztendlich sorgt das dafür, dass wir auch ganz andere Zinssätze bekommen, als der Kreditnehmer (das sind schnell Faktor 10 Unterschied!). Nichtsdestotrotz ist die Buyback Garantie verführerisch und suggeriert eine trügerische Sicherheit. Ich halte es so, dass ich versuche Buyback Anbahner möglichst breit zu diversifizieren – und zwar bereits auf Anbahnerebene statt auf Kreditebene.

Es gibt aber noch immer Plattformen ohne Buyback Versprechen, wie eine der ältesten auf dem Markt Bondora oder auch Finbee und Neofinance wobei hier eine hohe Diversifikation (hier habe ich mal was dazu geschrieben wie relevant diese sowieso ist) auf Kreditebene notwendig ist und man auch lernen muss mit Ausfällen zu leben, ohne gleich in Panik zu verfallen und die Kredite mit Verlust wieder auf dem sogenannten Zweitmarkt zu verkaufen.

Der Zweitmarkt existiert bei einigen Plattformen und bietet euch die Möglichkeit, früher aus einem Kredit auszusteigen und ihn an interessierte Investoren zu verkaufen. Für mich ist das eines der positiven Kriterien einer Plattform, ebenso wie der sogenannte Autoinvest, über den ich automatisch in neue für mich passende Kredite investieren kann. Damit bin ich aber schon mitten drin in Raphaels nächster Frage

Auf einer Zeitleiste gesehen, was waren die größten Meilensteine/Innovationen im P2P Bereich?

Opa soll also ein wenig aus dem Krieg erzählen 😉 Nun gut… Heute muss sich kein Anleger mehr bei den gängigen Plattformen Gedanken machen, wie er sein Geld dorthin transferieren kann (es sei denn er möchte in England investieren). Das geht nun bequem per Sepa Überweisungen statt wie früher mit paysera und CO.

Auch ein Autoinvest ist mittlerweile auf allen größeren Plattformen Standard. Nur die Crowdlending Newcomer wie z.B.: Crowdestor, Monethera und Wisefund haben so etwas noch nicht.

Und das von vielen Investoren leider “geliebte” Buyback Versprechen ist bei vielen Plattformen eingeführt worden. Zum Teil nachträglich bei vielen neuen Krediten (Lenndy) und manchmal auch abgewandelt als “Buyback fund” (Crowdestor), der als Sicherheit bei einem Ausfall herhalten soll.

Auch den schon erwähnten Zweitmarkt sieht man vermehrt. Als Nächstes wird dieser endlich bei Estateguru (der größten baltischen Immobilienplattform) kommen. Die deutsche Plattform Exporo hat ihn übrigens schon lange ;))

Und ganz klar war über die Zeit eine massive Professionalisierung der Plattformen zu beobachten. Angefangen von der Investoren Identifizierung mit Ausweis und Identverfahren hin zu (halbwegs) vernünftigen Steuerdokumenten. Ihr müsst über P2P erwirtschaftete Zinsen übrigens eigenständig in eurer Steuererklärung angeben.

Zudem gibt es zahlreiche Affiliate- und Werbeprogramme, sowie Messen und dieses Jahr sogar die erste reine P2P Konferenz in Riga (wer einen Eindruck von dort bekommen möchte der kann mal Christian im P2P Cafe zuhören).
Ein relativ neuer Trend ist es die eigentliche Anlage in einzelne Kredite noch weiter zu automatisieren und zu vereinfachen. So hat Bondora als erste Plattform ein P2P Produkt generiert, das die eigentlichen Kredite vor dem Anleger komplett verbirgt und stattdessen eine tägliche Verzinsung anbietet. Dieses Produkt verspricht eine sehr hohe Liquidität bei aktuell 6,75% Zinsen. Ganz Unverfrorene preisen das gar als Tagesgeldersatz an. Wieso das nicht so ist habe ich hier ausgeführt.

Der Erfolg gibt ihnen allerdings recht. Das Produkt “brummt” und hat auch Mintos “motiviert” sich in eine ähnliche Richtung mit ihrem Invest&Access Produkt zu bewegen. Der wesentliche Unterschied ist, dass hier noch immer die dahinter liegenden Kredite transparent sind, allerdings bei ebenfalls sehr hoher Liquidität und einer sogar noch höheren erwarteten Jahresrendite.

Was waren deine positiven und negativen Erfahrungen?

Starten wir mit dem Positiven. Was soll, ich sagen? P2P funktioniert bisher einfach richtig gut!

Aktuell habe ich über all meine Plattformen gerechnet eine Rendite von >11%. Das ist sicher bei mir zum Teil optimiert, da ich doch einiges an Zeit mit P2P verbringe. Dennoch ist dies ein durchaus aktuell erreichbarer Wert in einem gemischten P2P Portfolio.

Mir hat es auch das ein oder andere mal Spaß gemacht, aktiv mit meinen P2P Plattformen zu “spielen”. Sei es mit Zweitmarkt-Käufen und Verkäufen, als auch mit Kampagnen bei Mintos.

Lehrgeld musste ich natürlich auch zahlen. Manchmal habe ich zu schnell auf dem Zweitmarkt einen Kredit dazu gekauft, ohne genau hinzuschauen. Oder ich habe mich von Bondoras hohen Kreditzinsen blenden lassen und mir nicht bewusst gemacht, dass es dabei hohe Ausfallraten gibt.

Auch bei Flender war ich zu früh dabei – zu einer Zeit als sie noch faktisch jedem Geld gegeben haben. Das rächt sich jetzt. Die Plattform hat aber daraus gelernt und bietet heute deutlich differenzierter Kredite an. Ob ich daraus gelernt habe? Nur ein bisschen wie ihr gleich sehen werdet, wenn ich Raphael die Antwort auf den Blick in die Glaskugel gebe…

Jahresrendite P2P Plattformen
Jahresrendite P2P Plattformen

Was sind deine Erwartungen für die Zukunft?

P2P bleibt für mich ein spannendes Segment. Ich erwarte eine weitere Professionalisierung der Anleger und auch mehr und mehr, dass institutionelle Anleger sich dort ausbreiten – was den Markt verändern wird.

Ich denke die großen Plattformen werden versuchen P2P noch weiter hin zu einer großen flexiblen “Anleihe” zu entwickeln, so wie wir das eben durch Go&Grow erlebt haben und auch bei Mintos faktisch kennen.

Als Gegengewicht zu den großen Playern hoffe ich weiterhin auf kleine Plattformen wie Crowdestor & Co. die zum einen den Projekten ein Gesicht geben und zum anderen mit einer entsprechenden Rendite dagegen halten. Und ich rechne – als alter Pessimist – eigentlich schon lange damit, dass uns mal ein wichtiger Anbahner (zuletzt hatte Aforti gewackelt und die Panik war schon groß) oder gar eine Plattform wie Lenndy ausfällt – schließlich gibt es keinen “free lunch”.

In diesem Sinne, immer gut diversifiziert sein nicht alles auf eine Karte setzen! Viel Spaß mit euren P2P Krediten wünscht euch Thomas von p2p-game.com

Investiere jetzt in P2P und eröffne dein persönliches Konto bei einem der unteren Anbieter!

PlattformFormSitzRegisternr.EmailGründung
AuxmoneyGmbHDeutschland56768info@auxmoney.com2007
BergfürstAGDeutschland139567service@bergfuerst.com2011
CrosslendGmbHDeutschland160198business@crosslend.com2014
ExporoAGDeutschland134393support@exporo.com2014
Funding CircleGmbHDeutschland151217info@fundingcircle.de2013
KapilendoAGDeutschland165539info@kapilendo.de2014
BondoraEstland12831506support@bondora.com2009
BulkestateEstland14002296info@bulkestate.com2015
CrowdestateEstland12595820info@crowdestate.eu2014
CrowdestorEstland14388462info@crowdestor.com2017
EnvestioSI OÜEstland14433607info@envestio.com2018
EstateguruEstland12558919info@estateguru.co2014
Iuvo GroupEstland14063375info@iuvo-group.com2016
KuetzalEstland14519131info@kuetzal.com2018
MonetheraEstland14616437info@monethera.com2018
Reinvest 24Estland14383364support@reinvest24.com2018
Robocashd.o.oUngarn81224371support@robo.cash2017
FlenderLtd.Irland594119info@flender.ie 2016
Linked FinanceLtd.Irland491763help@linkedfinance.com2017
FinbeeUABLitauen304175555support@finbee.com2017
Neo FinanceABLitauen303225546info@neofinance.com2017
DoFinanceLLCLettland40203016025info@dofinance.eu2016
GrupeerSIALettland40203023192support@grupeer.com2016
MintosASLettland40103903643support@mintos.com2015
PeerberrySIALettland40203073653info@peerberry.com2017
SwaperSIALettland40203005445info@swaper.com2016
TwinoSIALettland40103919184info@twino.eu2015
ViainvestAGLettland40203015744info@viainvest.com2016
ViventorLLCLettland40103920304invo@viventor.com2015
Fast InvestLtd.England8338389support@fastinvest.com2015

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Das Spiel des Lebens: Station 4 – Dein erstes eigenes Auto und deine Finanzen* https://kreativ-investieren.de/spiel-des-lebens-eignes-auto/ https://kreativ-investieren.de/spiel-des-lebens-eignes-auto/#respond Sat, 21 Sep 2019 07:00:10 +0000 http://kreativ-investieren.de/?p=3206 Deine Reise zur vierten meiner dreizehn Lebensstationen – deinem ersten eigenen Auto! In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in unserem ...

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Deine Reise zur vierten meiner dreizehn Lebensstationen – deinem ersten eigenen Auto!

In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in unserem Leben. Mein Ziel ist es, dir die Auswirkungen jeder Lebensstation auf deine Finanzen aufzuzeigen. Heute nehme ich dich mit zur vierten meiner dreizehn Lebensstationen, deinem ersten eigenen Auto. In diesem Zusammenhang zeige ich dir die Auswirkungen deines Autos auf deine Finanzen auf und gebe dir wichtige Tipps für diese Lebensstation mit auf dem Weg. Bevor ich starte, bekommen alle neuen Leser an dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Beitragsserie. Die untere Tabelle und Grafik zeigen dir, welche Lebensstationen ich im Rahmen dieser Beitragsserie adressiere:

    Übersicht über meine Blogbeitragsserie  
Station Titel Veröffentlichung
Einleitung Deine Finanzen von deiner Geburt bis zum Tod 24.08.2019
Station 1 Deine Geburt und deine Finanzen 31.08.2019
Station 2 Deine Kindheit und deine Finanzen 07.09.2019
Station 3 Deine Volljährigkeit und deine Finanzen 14.09.2019
Station 4 Dein erstes eigenes Auto und deine Finanzen 21.09.2019
Station 5 Dein Auszug bei den Eltern und deine Finanzen 28.09.2019
Station 6 Dein Berufsleben und deine Finanzen 05.10.2019
Station 7 Zusammenleben mit deinem Partner und deine Finanzen 12.10.2019
Station 8 Deine Heirat und deine Finanzen 19.10.2019
Station 9 Dein Hauskauf und deine Finanzen 26.10.2019
Station 10 Dein erstes Kind und deine Finanzen 02.11.2019
Station 11 Deine Scheidung und deine Finanzen 09.11.2019
Station 12 Deine Rente und deine Finanzen 16.11.2019
Station 13 Dein Tod und deine Finanzen 23.11.2019

 

4 Eigenes Auto
Das Spiel des Lebens: Station 4 – Dein erstes eigenes Auto

 

Mit einem Affentempo in deine Freiheit!

Noch immer ist für die meisten Deutschen das Auto der Inbegriff von Unabhängigkeit und Freiheit. Mit einem Auto sind wir örtlich und zeitlich flexibel. Wir können selbst darüber entscheiden, wo wir als nächstes hinfahren und wann wir dort ankommen. Dabei hat ein eigenes Auto viele Vorteile: es bringt uns jeden Tag zur Arbeit, es erleichtert unsere Einkäufe, es ermöglicht uns spontane Besuche bei Freunden, es macht uns unabhängig vom öffentlichen Verkehrsnetz und es bringt uns zuverlässig an unser gewünschtes Ziel. Gerade in ländlichen Regionen ist ein Auto die einzige Möglichkeit von A nach B zu gelangen. Das öffentliche Verkehrsnetz ist hier meistens schlecht ausgebaut und so etwas wie Car-Sharing funktioniert nur, wenn man sich das Auto von der Großmutter leiht. In diesem Zusammenhang spielt gerade in ländlicheren Regionen das erste eigene Auto für junge Menschen eine wichtige Rolle. Doch kann das eigene Auto mit Blick auf deine Finanzen auch ein großes Fiasko für dich bedeuten. Deshalb werde ich jetzt die Auswirkungen eines eigenen Autos auf deine Finanzen näher beleuchten.

Dein eigenes Auto und deine Einnahmen

Prinzipiell ist das erste eigene Auto erst einmal eine Verbindlichkeit und mit vielen Kostenfaktoren verbunden. Jedoch hat ein eigenes Auto auch Auswirkungen auf deine Einnahmen. Denn vielerorts dient das Auto dem Erhalt der eigenen Einnahmen. Einerseits ist das Auto für Arbeitnehmer oft die einzige Möglichkeit zur Arbeitsstelle zu gelangen, gerade wenn das öffentliche Verkehrsnetz schlecht ausgebaut ist. Andererseits ist das Auto für Selbstständige und Unternehmer essentiell, da sie nur so zu ihren Kunden gelangen können und ihre Aufträge an Land ziehen können. Also ist das Auto in Bezug auf die Finanzen nicht per se schlecht, weil es dem Erhalt deiner Einnahmen dienen kann. Mit ein wenig finanzieller Kreativität kannst du als Arbeitnehmer dein eigenes Auto sogar nutzen, um deine Einnahmen zu steigern. Nimm dir doch an dieser Stelle ein paar Minuten Zeit und denke darüber nach, wie du mit einem eigenen Auto deine Einnahmen steigern kannst? Am Ende dieses Beitrages unter der KreativChecklist findest du einige meiner Ideen. Hast du weitere Ideen, dann schreibe einen Kommentar und ich nehme sie mit auf.

Dein eigenes Auto und deine Ausgaben

Nun komme ich zur Kehrseite deines eigenen Autos. Denn das eigene Auto ist mit großen einmaligen Ausgaben verbunden. Hierzu gehören: ein Führerschein, die Anschaffungskosten und die Anmeldung an der Kfz-Stelle. Die finanziellen Hürden für ein eigenes Auto sind groß. Der Führerschein kostet laut autobild.de in der Regel knapp 2.000€, auch wenn es hier von Bundesland zu Bundesland große Unterschiede gibt. Der Löwenanteil der Kosten fließt in die Fahrstunden, während die Theoriestunden und das Lehrmaterial mit weniger Kosten zu Buche schlagen. Wenn man den Führerschein erst einmal in der Tasche hat, dann kommen die Anschaffungskosten für ein Auto auf dich zu. FinanceScout24 schätzt die Kosten für ein geeignetes Auto für Fahranfänger auf etwa 5.000€. Diese Anschaffungskosten variieren, je nachdem ob man sich dazu entscheidet das Auto in bar zu kaufen, oder mit einem Autokredit zu finanzieren. Da die Finanzierung über einen Kredit eine Verbindlichkeit darstellt, gehe ich später darauf ein. Zu guter Letzt kostet die Kfz-Zulassung laut der Plattform bussgeldkatalog.org in der Regel über 20€. Somit betragen die einmaligen Ausgaben für ein Auto meistens über 7.000€. Beweise deshalb finanzielle Kreativität, und denke darüber nach, wie du deine Ausgaben für dein erstes eigenes Auto geringhalten kannst. Auch an dieser Stelle habe ich am Ende dieses Beitrags einige Ideen in der KreativChecklist für dich.

Dein eigenes Auto und dein Vermögen

Hierzu gibt es nur eines zu sagen: Dein Auto ist in der Regel KEIN Vermögenswert!!!!!!!!!! Gerne verfallen Menschen in den Irrglauben das Auto als einen Vermögenswert zu sehen. Das ist per se erst einmal falsch. Auf der einen Seite spült ein Auto nämlich ohne weiteres Zutun keine zusätzlichen Einnahmen in die Taschen des Besitzers. Auf der anderen Seite sinkt der Wert eines Autos in der Regel über dessen Lebenszeit. Somit erfüllt das Auto nicht im geringsten Sinne die Voraussetzungen eines Vermögenswertes. Nur in wenigen Fällen steigt der Wert eines Autos mit fortschreitendem Alter (z.B. bei Sammlerstücken). Dies ist jedoch nicht der Regelfall. Im Gegenteil ist ein eigenes Auto eher etwas, das dein Vermögen reduziert und zusätzliche Verbindlichkeiten schafft. Denn wie oben besprochen, betragen allein die Anschaffungskosten für ein Auto für Fahranfänger um die 7.000€. Durch den Autokauf entstehen dir also Opportunitätskosten. Denn du könntest diese 7.000€ auch in dein Vermögen überführen und investieren. Je nach deinem Risikoprofil kannst du so zwischen 2% – 10% Zinsen pro Jahr mit dem Geld erwirtschaften. Ohne großes Zutun bringt dir diese Investition dann zwischen 140€ und 700€ Zinsen im Jahr ein. Neben den Opportunitätskosten erzeugt das Auto zusätzlich Verbindlichkeiten, welche ich im weiteren Verlauf bespreche.

Dein eigenes Auto und deine Verbindlichkeiten

Dein Auto ist in der Regel eine Verbindlichkeit, weil es dir regelmäßig Geld aus deiner Tasche zieht. Denn wegen eines Autos musst du regelmäßig Geld für Benzin, Versicherungen, die regelmäßige Wartung, die TÜV-Prüfung, den Autokredit und Steuern bezahlen. Somit schlägt ein Auto als riesen Kostenposition bei deinen Finanzen zu Buche. Eine Rechnung des Verkehrsclub Deutschland (VCD) in Berlin zeigt auf: Halter geben in den ersten vier Jahren nach dem Kauf ihres Autos für den Unterhalt genauso viel aus, wie das Auto gekostet hat. Aus diesem Grund solltest du immer überlegen, ob der Kauf eines eigenen Autos tatsächlich notwendig ist. Denn ein Auto reißt ein riesen Loch in deine Finanzen. Laut Berechnungen des ADACs lohnt sich ein eigenes Auto erst ab einer Jahresfahrleistung von 15.000 km pro Jahr. Legen Autofahrer jedes Jahr nur 5000 oder 10.000 km zurück, fahren sie mit Carsharing und Mietwagen billiger. Wenn du diese Fahrleistung erreichst, solltest du als Privatperson und auch als Unternehmer die Finanzierungsart betrachten: Barzahlung, Finanzierung oder Leasing. In einem Video zeigen die Kollegen von Finanzfluss auf, dass für eine Privatperson die Barzahlung günstiger ist. Auf eine Kreditfinanzierung solltest du verzichten, um Zinskosten zu vermeiden. Andererseits ist Leasing für Unternehmer attraktiver, da Leasingkosten steuerlich geltend gemacht werden können. Du siehst also, es gibt eine Menge bei der Anschaffung eines eigenen Autos zu beachten. Wenn du dennoch ein eigenes Auto haben möchtest, dann denke doch einmal darüber nach, wie du die Verbindlichkeiten möglichst minimieren kannst. Einige Tipps findest du in der KreativChecklist unten.

Dein eigenes Auto und deine Finanzen auf einen Blick

Wie du siehst schlägt dein Auto erst einmal als eine riesen Kostenposition zu buche. Zumeist hast du nicht nur einmalige Ausgaben für Führerschein, Anschaffungskosten und Kfz-Anmeldung von über 7.000€. Eine Rechnung des Verkehrsclub Deutschland zeigt weiterhin auf, dass Halter in den ersten vier Jahren für den Unterhalt genauso viel ausgeben, wie das Auto gekostet hat. So kostet ein Auto nach 4 Jahren schnell über 12.000€. Nachfolgend möchte ich die Auswirkungen deines Autos auf deine Einnahmen und Ausgaben sowie dein Vermögen und deine Verbindlichkeiten in einer Grafik für dich zusammenfassen:

4 Dein erstes eigenes Auto und deine Finanzen
Dein erstes eigenes Auto und deine Finanzen

 

KreativChecklist für deinen finanziellen Erfolg für dein erstes eigenes Auto

Für deinen finanziellen Erfolg auf jeder Lebensstation stelle ich dir eine „KreativChecklist“ zur Verfügung. Die Checkliste soll zu deinem finanziellen Erfolg beitragen. Gehe die Checklistenpunkte doch einmal durch, und schaue ob sie für dich interessant sind. Sollten deiner Meinung nach Punkte ergänzt werden, dann poste sie gerne in den Kommentaren.

 

    • Einnahmenchecklist:

      • Bilde Fahrgemeinschaften auf dem Weg zur Arbeit.
      • Nutze Mitfahrerapps auf längeren Fahrten (z.B. Flinc oder BlaBlaCar).
      • Stelle dein Auto durch private CarSharing Anbieter zur Verfügung (z.B. Tamyca, SnappCar, Autonetzer oder Drivy).
      • Biete Fahrten als Bote über Online Portale an (z.B. ebay kleinanzeigen).
      • Bewerbe dich auf einen Nebenjob als Werkstatttester.
    • Ausgabenchecklist:

      • Leihe dir für deinen Führerschein Lehrmaterial von Freuden, um dir das Geld zu sparen.
      • Übe mit einer fahrberechtigten Person auf einem Verkehrsübungsplatz, um die Kosten für praktische Fahrstunden für deinen Führerschein gering zu halten.
      • Schließe dich mit mehreren Fahrschülern zusammen und versuche bei der Fahrschule den Preis für deinen Führerschein zu reduzieren.
      • Kaufe keinen Neuwagen, denn dieser verliert in den ersten drei Jahren fast 50% an Wert.
      • Kaufe keinen sehr alten Gebrauchtwagen, denn er ist häufig mit hohen Reparatur- und Benzinkosten verbunden.
      • Führe einen Preisvergleich bei verschiedenen Händlern durch, um die Anschaffungskosten zu reduzieren.
      • Verhandele den Preis des Autos bei einem Barkauf, denn der Händler geht weniger Risiko eines Kreditausfalls ein und kann dein Geld direkt gewinnbringend investieren.
      • Mache kostenlose Probefahrten, bevor du ein Auto kaufst. Zum Beispiel bietet Kia dir zurzeit die Möglichkeit eine kostenlose Probefahrt zu machen.
    • Vermögenschecklist:

      • Verfalle nicht in den Irrglauben dein Auto als ein Vermögenswert zu betrachten.
      • Berücksichtige deine Opportunitätskosten für den Autokauf. Du kannst das Geld für dein Auto nämlich stattdessen investieren, um Erträge zu erwirtschaften.
  • Verbindlichkeitenchecklist:

    • Kaufe ein Auto nur wenn du es wirklich braust. Berechnungen des ADACs haben ergeben, dass sich ein Auto in der Regel erst ab einer Jahresfahrleistung von 15.000km lohnt. Ansonsten fährt man mit Carsharing und Mietwagen billiger.
    • Wenn keine Barzahlung möglich ist, dann vergleiche unbedingt die Kreditkosten für deinen Autokauf.
    • Berücksichtige vor der Anschaffung regelmäßig anfallende Kosten und hole Angebote ein (z.B. für Versicherung, Steuern, Ersatzteile etc.).
    • Spare Benzinkosten:
      • Vergleiche Benzinpreise.
      • Prüfe regelmäßig deinen Reifenluftdruck (mit weniger Reifenluftdruck verbrauchst du mehr Benzin).
      • Schalte früh hoch und fahre niedrigtourig.
      • Nehme keinen unnötigen Ballast im Auto mit.
      • Nutze für Kurzstrecken lieber das Fahrrad oder gehe zu Fuß.
    • Kfz-Haftpflichtversicherung: Vergleiche Preise für deine Kfz-Versicherung über Vergleichsportale wie Check24. Kfz-Haftpflichtversicherungen sichern dich gegen Schadensersatzforderungen ab. Versichere dein Auto als Zweitwagen über die Eltern mit, weil es günstiger ist.
    • Halte Reparaturkosten gering, indem du Preise von Reparaturwerkstätten vergleichst.
    • Für Selbstständige und Unternehmer: Prüfe Leasingangebote, um mögliche Steuervorteile geltend zu machen.
    • KFz- Teilkasko oder Vollkaskoversicherung: Die Vollkasko lohnt sich für Besitzer von Neufahrzeugen. Die Teilkasko lohnt sich für höherwertige Ältere Autos.
    • Werbungskosten: Hole dir Geld für Fahrten zur Arbeit oder im Rahmen deiner Bildungskosten vom Finanzamt zurück (du kannst in der Regel 30ct pro gefahrenen Kilometer ansetzen)

 

Nachdem ich nun ausführlich die Auswirkungen deines ersten Autos auf deine Finanzen beleuchtet habe, widme ich mich im nächsten Blogartikel der fünften meiner dreizehn Lebensstationen: Deinem Auszug bei deinen Eltern. Bis dahin wünsche ich dir kreative Investments und freue mich auf deinen Besuch in der nächsten Woche!

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Zinsbroker: Online-Broker für gut verzinste Anlageprodukte https://kreativ-investieren.de/zinsbroker-online-broker-fuer-gut-verzinste-anlageprodukte/ https://kreativ-investieren.de/zinsbroker-online-broker-fuer-gut-verzinste-anlageprodukte/#respond Fri, 20 Sep 2019 18:28:46 +0000 https://kreativ-investieren.de/?p=3906 Zinsbroker vermitteln Anleger an Banken, die höher verzinste Produkte bieten als im Inland derzeit möglich sind. Zinsbroker stellen dabei keine eigenständigen Banken dar, sondern vermitteln Kunden an andere Kreditinstitute, überwiegend ...

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Zinsbroker vermitteln Anleger an Banken, die höher verzinste Produkte bieten als im Inland derzeit möglich sind. Zinsbroker stellen dabei keine eigenständigen Banken dar, sondern vermitteln Kunden an andere Kreditinstitute, überwiegend im EU-Ausland. Die Anbieter versprechen je nach Land, Anlagedauer und Produkt bis zu drei Prozent mehr Zins. Die Zielbanken sind beispielsweise in Bulgarien, Polen oder auf Malta ansässig.

Zinsbroker und ihre Eigenschaften im Überblick

Gemeinsam ist Zinsbrokern, dass sie Plattformen zur Vermittlung verschiedener Angebote ausländischer Banken darstellen. Einer der wichtigsten und beliebtesten Zinsbroker ist der Anbieter Weltsparen.

Zinsbroker ermöglichen durch die vielseitige Vermittlungsarbeit das so genannte Zins-Hopping. Hierbei wechseln Anleger in kürzeren Abständen zu verschiedenen Anbietern, die jeweils die attraktivsten Zinsen bieten. Typischerweise sind die Angebote an bestimmte Minimum- beziehungsweise Maximumbeträge gebunden. Die am häufigsten vermittelten Produkte sind klassische Tages- und Festgeldangebote. Der Zins dieser Anlageprodukte ist oft deutlich höher als der vergleichbarer inländischer Angebote. Dies hängt unter anderem mit der geringeren Bonität der Anbieter im Ausland zusammen. Die Angebote unterliegen im EU-Ausland der EU-Einlagensicherung.

Die Wahrnehmung der Angebote erfordert lediglich eine Anmeldung bei der jeweiligen Plattform. Im Hinblick auf die Versteuerung sind die Eigenheiten der Zielländer zu berücksichtigen, beispielsweise die ausländische Quellensteuer.

Geschäftsmodell der Zinsbroker

Portale wie Weltsparen stellen selbst keine Kreditinstitute dar. Da sie keine Banken sind, nehmen sie auch kein Geld entgegen. Ihr Geschäftsmodell basiert auf einer

Provision. Diese erhalten sie von denjenigen Banken, an die sie ihre Kunden weitervermitteln. Damit funktionieren sie ähnlich wie etwa Vergleichsportale. Auch diese erhalten eine Provision vom vermittelten Unternehmen, sobald ein Kunde über einen ausgehenden Link auf die Internetseite der Firma oder direkt zu einem Angebot gelangt. Zinsbroker leben von der Tatsache, dass viele ausländische Banken attraktivere Zinsen bieten. Die geringeren Kosten oder ein schlechteres Rating tragen dazu bei.

Prinzip und Funktionsweise

Die erste Komponente ist ein deutsches Verrechnungskonto. Dieses ist unter den üblichen Legitimationsverfahren bei einer deutschen Bank zu eröffnen. Zur Legitimation kommt etwa Postident zum Einsatz. Hat der Anleger das Verrechnungskonto eröffnet, kann er von dort ausgehend Geld zu den Partnerbanken des Zinsbrokers weiterleiten. Für diese Transaktionen ist keine neue Legitimation erforderlich. Grundsätzlich ist es denkbar, dass Anleger einfach unmittelbar bei den Partnerbanken jeweils Tages- oder Festgeld anlegen. Dies ist jedoch mit der Notwendigkeit mehrfacher Kontoeröffnungen verbunden. Hierbei wäre jedes Mal der Legitimationsprozess zu durchlaufen. Diesen ersparen sich Anleger, wenn sie sich über den Zinsbroker vermitteln lassen.

Eine weitere wichtige Komponente der Arbeit mit einem Zinsbroker ist die EU-Einlagensicherung. Die Partnerbanken der Anbieter sind im EU-Raum ansässig. Damit sind sie von der EU-einheitlichen Einlagensicherung erfasst. Seit dem Jahr 2011 sind mindestens 100.000 Euro garantiert. Einzelne EU-Staaten sehen größere Beträge vor. Kommt es zu einer Pleite des Kreditinstituts, so muss die Auszahlung des Betrages innerhalb von maximal 20 Arbeitstagen erfolgen.

Der wichtigste Aspekt bei der Nutzung eines Zinsbrokers und der Grund für seine Nutzung sind die Zinsgutschriften. Hierbei sollten Anleger darauf achten, wann beziehungsweise in welchen Abständen die Zinsen anfallen. Es gibt Produkte, in denen der Zins beispielsweise erst nach 24 Monaten ausgezahlt wird. Im Gegensatz zum in Deutschland üblichen Jahreszins (per annum) bleibt dabei der Zinseszins aus. Ebenso ist darauf zu achten, dass es bei größeren Summen zur Überschreitung des Steuer-Freibetrags kommen kann.

Im Allgemeinen sind deutsche Sparer an soliden Finanzprodukten mit sicherer Zinszahlung interessiert. Zinsbroker haben sich daher auf die Vermittlung festverzinster Produkte spezialisiert. Dies sind in erster Linie Festgeldkonten aus dem EU-Ausland. Ebenso sind ausgewählte Tagesgeldkonten Gegenstand der Angebotspalette einiger Zinsbroker. Eine Alternative bietet das so genannte Flexgeld. Hierbei handelt es sich um feste Anlageprodukte, ähnlich Festgeldkonten, sie sich jedoch durch eine deutlich kürzere Laufzeit auszeichnen. Hierbei sind Laufzeiten von beispielsweise 14 Tagen möglich. Der Begriff Flexgeld kann sich aber auch auf klassische Festgeldkonten beziehen, die zusätzlich eine vorzeitige Kündigungsoption bieten. In diesem Fall erfolgt die Verzinsung bezogen auf den jeweiligen Anlagezeitraum, während keine Vorfälligkeitsgebühr anfällt.

Zins und Bonität

Sinn der Inanspruchnahme eines Zinsbrokers ist die Aussicht auf einen höheren Zins. Gerade in Anbetracht der Niedrigzinsphase ist es schwierig, sichere und gleichzeitig gut verzinste Anlageprodukte zu finden. Die häufig deutlich bessere Verzinsung von Festgeld im Ausland hängt mit mehreren Faktoren zusammen. Die größte Rolle spielen zum einen die geringeren Kosten und zum anderen das oft schwächere Rating. Das Rating gibt Rückschluss auf die Bonität oder Kreditwürdigkeit. Eine geringere Bonität ist mit einem höheren Ausfallrisiko verbunden. Aus diesem Grund müssen sie ihren Kunden beziehungsweise Anlegern einen höheren Zins als Anreiz zahlen. Es ist grundsätzlich ein gewisses Insolvenzrisiko gegeben, wobei die Verluste aufgrund der Einlagensicherung vom Zielland oder der EU übernommen werden. Zu berücksichtigen ist für Sparer, dass es in diesem Fall aufgrund bürokratischer Hürden oder auch wegen Sprachbarrieren eine gewisse Zeit dauern kann, bis die Gutschrift der Einlage erfolgt.

Weiterhin ist zu beachten, dass die Festgeld- oder Tagesgeldanlage im EU-Ausland nicht zwangsläufig in Euro erfolgen muss. Bei Anlage in einer Fremdwährung sind die Wechselkurse zu berücksichtigen. Es besteht ein Währungsrisiko, da Wechselkursgewinne aber auch -verluste entstehen können.

Die Frage der Einlagensicherung und Sicherungsfonds

Wer bei einer Bank Geld anlegt, vertraut dem Kreditinstitut einen Teil seines Vermögens an. Es handelt sich um eine Form des Kredits. Dieser kann grundsätzlich ausfallen, sofern der Kreditnehmer (in diesem Falle die Bank) insolvent wird. Aus diesem Grund haben die Gesetzgeber der Staaten verschiedene Einlagensicherungs-Systeme vorgesehen. In Deutschland existieren diesbezüglich gleich mehrere Einrichtungen. Die Einlagen bei Privatbanken sind über die Entschädigungseinrichtung deutscher Banken (EdB) gesichert, die aus Mitgliedsbeiträgen finanziert wird. Öffentliche Banken unterliegen in Deutschland der Entschädigungseinrichtung des Bundesverbands Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB). Einrichtungen wie Sparkassen, Genossenschaftsbanken oder Landesbanken verfügen ihrerseits über eigene Entschädigungseinrichtungen.

Was die Abwicklung ausländischer Schadensfälle bei EU-Banken betrifft, gibt es seit Juli 2015 eine Erleichterung für deutsche Anleger. Seit diesem Datum erfolgt die Entschädigung automatisch, ohne dass das Stellen eines Antrags erforderlich wird. Seit Juni 2016 ist es vorgesehen, dass die jeweilige Entschädigungseinrichtung innerhalb einer Frist von 7 Tagen zahlt.

Die Einlagensicherung nach EU-Regelung hängt in der Praxis vom jeweiligen Zielland ab. Zum einen unterscheiden sich EU-Länder wie Bulgarien, Polen, Belgien oder Frankreich in ihren landeseigenen Regelungen. Zum anderen sagt die grundsätzlich bestehende Einlagensicherung nichts über die tatsächliche Finanzkraft des jeweiligen Sicherungsfonds aus. Diese ist in unter anderem von der wirtschaftlichen Lage des Ziellandes und letztlich von der konkreten Bank abhängig. Es liegt demnach im Ermessen des Kunden, die aktuelle Lage der Bank und des Landes zu beurteilen. Einen Anhaltspunkt bieten hierbei Bonitätsbewertungen durch Ratingagenturen. Ebenso ist es lohnenswert, die Wirtschafts- und Börsen-Nachrichten über das entsprechende Land zu verfolgen. Dies stellt stets eine Abwägung von Chance und Risiko dar. Kreditinstitute mit schlechterem Rating sind riskanter, bieten jedoch meist höhere Zinsen.

Steuerliche Aspekte

Grundsätzlich ist die Besteuerung der Kapitalerträge von den Regelungen im Zielland abhängig. Es gibt einige Staaten, die keine eigene Steuer erheben, wenn Anleger eine Ansässigkeitsbescheinigung beziehungsweise eine deutsche Wohnsitzbestätigung vorlegen. Andere Staaten erheben eigene Steuern. Hierbei handelt es sich um Quellensteuern, die das jeweilige Kreditinstitut automatisch an die heimischen Finanzbehörden abführt.

Hierbei gilt es, eine Doppelbesteuerung zu vermeiden. Grundsätzlich sind Kapitalerträge in der Anlage KAP der Steuererklärung anzugeben. Der Anbieter Weltsparen hält in seinem Formularbereich die erforderlichen Dokumente bereit, mit denen Anleger zu viel gezahlte Steuern zurückfordern können. Ebenso bieten gute Zinsbroker Dokumente, mit denen sich die Doppelbesteuerung bereits im Vorfeld vermeiden lässt.

 

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Das Spiel des Lebens: Station 3 – Deine Volljährigkeit und deine Finanzen* https://kreativ-investieren.de/spiel-des-lebens-volljaehrigkeit/ https://kreativ-investieren.de/spiel-des-lebens-volljaehrigkeit/#respond Sat, 14 Sep 2019 07:00:28 +0000 http://kreativ-investieren.de/?p=3204 Deine Reise zur dritten meiner dreizehn Lebensstationen – deiner Volljährigkeit! In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in unserem Leben. Mein ...

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Deine Reise zur dritten meiner dreizehn Lebensstationen – deiner Volljährigkeit!

In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in unserem Leben. Mein Ziel ist es, dir die Auswirkungen jeder Lebensstation auf deine Finanzen aufzuzeigen. Heute nehme ich dich mit zur dritten meiner dreizehn Lebensstationen, deiner Volljährigkeit. In diesem Zusammenhang zeige ich dir die Auswirkungen deiner Volljährigkeit auf deine Finanzen auf und gebe dir wichtige Tipps für diese Lebensstation mit auf dem Weg. Bevor ich starte, bekommen alle neuen Leser an dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Beitragsserie. Die untere Tabelle und Grafik zeigen dir, welche Lebensstationen ich im Rahmen dieser Beitragsserie adressiere:

    Übersicht über meine Blogbeitragsserie  
Station Titel Veröffentlichung
Einleitung Deine Finanzen von deiner Geburt bis zum Tod 24.08.2019
Station 1 Deine Geburt und deine Finanzen 31.08.2019
Station 2 Deine Kindheit und deine Finanzen 07.09.2019
Station 3 Deine Volljährigkeit und deine Finanzen 14.09.2019
Station 4 Dein erstes eigenes Auto und deine Finanzen 21.09.2019
Station 5 Dein Auszug bei den Eltern und deine Finanzen 28.09.2019
Station 6 Dein Berufsleben und deine Finanzen 05.10.2019
Station 7 Zusammenleben mit deinem Partner und deine Finanzen 12.10.2019
Station 8 Deine Heirat und deine Finanzen 19.10.2019
Station 9 Dein Hauskauf und deine Finanzen 26.10.2019
Station 10 Dein erstes Kind und deine Finanzen 02.11.2019
Station 11 Deine Scheidung und deine Finanzen 09.11.2019
Station 12 Deine Rente und deine Finanzen 16.11.2019
Station 13 Dein Tod und deine Finanzen 23.11.2019
3 Volljährigkeit
Das Spiel des Lebens: Station 3 – Deine Volljährigkeit

 

Das Ernst des Lebens beginnt!

Mit deiner Volljährigkeit beginnt der Ernst des Lebens. In Deutschland beginnt deine Volljährigkeit mit der Vollendung des 18. Lebensjahres (siehe § 2 BGB). Dabei bezeichnet die Volljährigkeit das Lebensalter, ab dem eine natürliche Person von Rechts wegen als erwachsen gilt. Mit dem Erwachsenendasein beginnt ein harter, unerbittlicher Alltag mit unangenehmen, problematischen und schwierigen Herausforderungen, denen du dich nicht entziehen kannst. Von nun an hast du also offiziell deine Geburt und deine Kindheit hinter dich gelassen. Du genießt nun nicht mehr den rechtlichen Schutz deine Eltern. Außerdem sind deine Eltern nicht mehr für deine finanziellen Entscheidungen verantwortlich. Ab jetzt übernimmst du das Zepter und spielst das Spiel des Lebens eigenständig, mit all den dazu gehörenden Rechten und Pflichten einer erwachsenen Person. Für diese Rechten und Pflichten musst du dein Leben lang einstehen und darum kämpfen. Auch mit Blick auf deine Finanzen triffst du nun eigenverantwortliche Entscheidungen. Doch was ändert sich mit deiner Volljährigkeit rechtlich für dich? Und welche Auswirkungen hat deine Volljährigkeit auf deine Finanzen? Diese Fragen möchte ich in diesem Blogbeitrag genauer unter die Lupe nehmen.

Deine Volljährigkeit und deine Einnahmen

Mit deiner Volljährigkeit kannst du eigenverantwortlich über deine Einnahmen bestimmen. Mit dem 18. Lebensjahr enden nämlich die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen für Jugendliche. Du darfst nun ohne Zustimmung deiner Eltern einen Job annehmen, dich Selbstständig machen, dir Vermögenswerte anschaffen oder ein Unternehmen gründen. Du hast also die Qual der Wahl. Jeder von uns, der die Volljährigkeit bereits erreicht hat, kann nachvollziehen wie schwierig es ist mit 18 Jahren sich für einen bestimmten Lebensweg zu entscheiden. Hierzu gehören zum Beispiel Entscheidungen über die berufliche und schulische Laufbahn. Einem gehen Fragen durch den Kopf wie: „Soll ich studieren?“,Soll ich weiter zur Schule gehen?“, „Soll ich eine Ausbildung machen?“ oder „Kann ich mich selbstständig machen?“ Man bekommt eine Vielzahl von Tipps von Verwandten: „Lerne am besten etwas Anständiges und mache eine Ausbildung als Handwerker“, „Geh in die Industrie, da lässt sich am meisten Kohle verdienen“, „Wir haben genügend Studierte auf dieser Welt! Das kostet doch nur Geld“, „Du kennst ja die Herkunft des Wortes selbstständig, …. ´selbst´ … und ´ständig´“; „Ein eigenes Unternehmen in deinem Alter!? Wie willst du das denn hinbekommen? Werde lieber Bankkaufmann“. Einen dieser Ratschläge für die Zukunft hat jeder von uns wahrscheinlich einmal gehört. An dieser Stelle kann ich dir nur sagen, dass du deinen Wünschen und Träumen nachgehen solltest und dir überlegen solltest, was du für dein Leben willst. Lass dich von anderen inspirieren, aber lass dich nicht von der Meinung anderer beeinflussen. Betrachte deine Einnahmen immer als ein Vehikel, damit du dir deine Träume erfüllen kannst. Vernachlässige aber deine Einnahmen niemals, denn sie können dir bei der Erfüllung deiner Träume auch Steine in den Weg legen.

Deine Volljährigkeit und deine Ausgaben

Mit deiner Volljährigkeit kannst du ebenfalls eigenverantwortlich über deine Ausgaben bestimmen. Du erlangst nämlich mit deiner Volljährigkeit den Status deiner vollen Geschäftsfähigkeit zurück. Das bedeutet, du bist nun selbstständig in der Lage Geschäfte vollwirksam einzugehen. Eeeendlich! Es ist so weit. Du bist nicht mehr abhängig von deinen Eltern und kannst eigenständige finanzielle Entscheidungen treffen. Du entscheidest von nun an, wofür du dein Geld ausgibst und deine Eltern können dir nichts verbieten. Du kannst tun und lassen was du willst. Du bist frei. Du kannst dir das neuste X-Box Spiel kaufen. Du kannst dir endlich ein Auto anschaffen. Du darfst einen Kredit aufnehmen. Du kannst einen Handyvertrag mit mehr Datenvolumen abschließen. Du kannst dir die gleiche Jack Wolfskin Jacke wie Moritz kaufen. Oh, und bei Saturn gibt es einen neuen Ultra HD-Fernseher mit 0-Prozent-Finanzierung im Angebot. Sofort zuschlagen, der kostet ja nur 50 Euro im Monat. Ein Spotify-Premium und Netflix- Abonnement, juhu, das wolltest du schon lange haben. Dir eröffnet sich ein Meer von Konsummöglichkeiten und finanziellen Entscheidungen. An dieser Stelle hoffe ich nur, dass du deinen Verstand einschaltest und dich nicht gleich dem unnötigen Konsum hingibst. Gehe stattdessen dein Leben lang achtsam mit deinem Geld um. Gebe nur das Geld aus, welches du auch Besitz, um nicht in die Schuldenfalle zu geraten. Sei dir immer bewusst, dass es wissenschaftlich bewiesen ist, dass Konsumgüter wie z.B. ein Auto, eine neue X-Box, ein Fernseher oder sonstiges nur sehr unwesentlich zu deinem Glück beitragen.

Deine Volljährigkeit und dein Vermögen

Mit deiner Volljährigkeit kannst du eigenverantwortlich über dein Vermögen bestimmen. Mit dem Eintritt in die Volljährigkeit endet die elterliche Sorge für deine Person und dein Vermögen. Solltest du Vermögen geerbt oder geschenkt bekommen haben, müssen deine Eltern es jetzt an dich herausrücken. Klingt doch super oder? Denn an deinem 18. Lebensjahr erfährst du, dass dein Opa 25.000€ für dich in einen Aktiensparplan angelegt hat. Ein riesen Grund sich zu freuen. Was machst du nur mit so viel Geld? Das schreit doch nach einem Auto und einem Luxusurlaub in der Karibik. Am besten gleich morgen mal bei der Bank anrufen, denn sie sollen deine ganzen Aktien verkaufen, damit du möglichst schnell an das Geld kommst. Wer großzügige Großeltern, Paten oder andere Verwandte hat, der wird diese Situation hoffentlich erleben. Leider denken 18-jährige in dieser Situation häufig nie darüber nach, das Geld zu investieren. Sie haben oftmals nie etwas über den Zinseszinseffekt oder passives Einkommen gelernt und denken nicht an ihre Zukunft. Stattdessen eröffnet sich ihnen ein Meer von Konsummöglichkeiten und finanziellen Entscheidungen. Gebe dich diesem Meer an Konsummöglichkeiten nicht hin. Stattdessen lies in unserer KreativChecklist nach, wie du am besten vorgehen kannst, wenn du Geld vererbt bekommen hast.

Deine Volljährigkeit und deine Verbindlichkeiten

Zum Eintritt deiner Volljährigkeit erlangst du deine volle Geschäftsfähigkeit zurück und bist nun auch in der Lage eigenständig vollwirksame Verträge abzuschließen. Zum Beispiel kannst du nun auch Versicherungen, Bausparverträge und Kredite abschließen. Zu deinem 18. Lebensjahr klopfen häufig auch die Bank- und Versicherungsvertreter an deine Haustür. Die einen versuchen dir Finanzprodukte wie zum Beispiel Bausparverträge anzudrehen, da diese „gute“ Renditen bringen oder man Geld „günstig“ leihen kann. Die anderen versuchen dir verschiedene Arten von Versicherungen aufzuschwätzen. Aus diesem Grund solltest du dich spätestens ab diesem Zeitpunkt mit dem Thema Finanzen und Versicherungen auseinandersetzen, bevor du einen Fehler begehst. Mir selbst hat hierbei die Zeitschrift „Finanztest“ sehr geholfen. Hinsichtlich deiner Finanzen solltest du dich unbedingt vorher mit Geldanlagen befassen, bevor du Geld in diese investierst. Nutze dafür vor allem das Internet und spricht mit Freunden über deren Erfahrungen. In Bezug auf deine Versicherungen solltest du dich mit 18 Jahren meiner Meinung nach erst einmal um zwei Versicherungen kümmern. Auf der einen Seite solltest du dich über eine Auslandsreisekrankenversicherung informieren. Diese Versicherung sichert dich ab, wenn du im Urlaub plötzlich krank werden solltest. Auf der anderen Seite solltest du dich mit einer Berufsunfähigkeitsversicherung auseinandersetzen. Diese Versicherung sichert deine Arbeitskraft ab, wenn du einmal gesundheitlich nicht mehr dazu in der Lage sein solltest zu arbeiten. Je früher man diese Versicherung abschließt, desto günstiger ist sie und desto weniger Krankheiten werden in der Regel von der Versicherung ausgeschlossen. Viele weitere hilfreiche Tipps zum Zeitpunkt deiner Volljährigkeit und deinen Verbindlichkeiten stelle ich dir in der KreativChecklist am Ende des Artikels zur Verfügung.

Deine Volljährigkeit und deine Finanzen auf einen Blick

Wie du siehst gewinnst du mit deiner Volljährigkeit die komplette Kontrolle über deine Finanzen zurück. Du hast von nun an alle Rechten und Pflichten einer erwachsenen Person. Du kannst über deine Einnahmen und Ausgaben, sowie dein Vermögen und deine Verbindlichkeiten frei bestimmen. Nachfolgend möchte ich die Auswirkungen deiner Volljährigkeit auf deine Einnahmen und Ausgaben sowie dein Vermögen und deine Verbindlichkeiten in einer Grafik für dich zusammenfassen:

3 Deine Volljährigkeit und deine Finanzen
Deine Volljährigkeit und deine Finanzen

 

KreativChecklist für deinen finanziellen Erfolg zu deiner Volljährigkeit

Für deinen finanziellen Erfolg auf jeder Lebensstation stelle ich dir eine „KreativChecklist“ zur Verfügung. Die Checkliste soll zu deinem finanziellen Erfolg beitragen. Gehe die Checklistenpunkte doch einmal durch, und schaue ob sie für dich interessant sind. Sollten deiner Meinung nach Punkte ergänzt werden, dann poste sie gerne in den Kommentaren.

  • Einnahmenchecklist:

    • Setze dir Ziele und überlege dir, welche Träume du im Leben hast.
    • Nutze deine Einnahmen als ein Vehikel zur Verwirklichung deiner Träume.
    • Verliere deine Einnahmen aber niemals aus dem Blick, denn sie können dir auch Steine in den Weg legen, wenn es um die Verwirklichung deiner Träume und Ziele geht.
  • Ausgabenchecklist:

    • Habe deine Ausgaben im Blick und gib dein Geld nicht sinnlos für irgendeinen nutzlosen Konsum aus (z.B. einen neuen Fernseher, eine neue X-Box etc.). All diese Dinge machen dich nicht glücklich und stehlen dir nur wertvolle Lebenszeit.
    • Führe ein Haushaltsbuch, um deine Ausgaben im Blick zu haben oder nutze Finanzapps oder Bankingapps zur Überwachung deiner Ausgaben. Du kannst auch gerne unser Excel-Haushaltsbuch verwenden, um deine Ausgaben zu überwachen.
    • Baue dir ein 3-Kontensystem auf. Dieses System beinhaltet ein Haushaltskonto, eine Spaßkonto und ein Investitionskonto. Mit dem Haushaltskonto bezahlst du deine Haushaltskosten, mit dem Spaßkonto machst du wonach dir ist und mit dem Investitionskonto sparst du Geld für deine Zukunft. Eröffne dir möglichst drei Konten ohne Kontoführungsgebühren. Hierzu kannst du unseren Girokontenvergleichsrechner
    • Überprüfe ob dein Girokonto noch immer kostenlos ist. Ansonsten wechsele zu einer Direktbank. Diese kann dir ein kostenloses Girokonto anbieten, sodass du keine Kontoführungsgebühren mehr bezahlst. Hierzu kannst du unseren Girokontenvergleichsrechner
  • Vermögenschecklist:

    • Beginne frühzeitig deine nicht benötigten Einnahmen zu sparen und in dein Vermögen zu überführen.
    • Informiere dich über verschiedene Geldanlageprodukte.
    • Eröffne gegebenenfalls ein Depot und richte dir einen kostenlosen ETF-Sparplan ein. Was ETFs sind kannst du in diesem Blogbeitrag von uns nachlesen. Nutze auch gerne unseren Depotvergleichsrechner, um ein passendes Depot für dich zu finden.
    • Investiere dein geerbtes oder überlassenes Vermögen sinnvoll. Informiere dich über verschiedene Geldanlagen wie Festgelder, Immobilien, ETFs und Aktien.
    • Behalte einen Überblick über dein Vermögen, indem du eine Privatbilanz führst. Nutze hierzu gerne unsere Excel-Privatbilanz.
  • Verbindlichkeitenchecklist:

    • Informiere dich über eine Auslandsreisekrankenversicherung: Prüfe, ob du über den Familientarif deiner Eltern Auslandsreisekrankenversichert bist. Falls nicht, schließe eine Auslandsreisekrankenversicherung ab. Eine Auslandsreisekrankenversicherung deckt in der Regel Kosten von akut auftretenden körperlichen Krankheiten, Operationen, notwendigen Arznei- und Heilmitteln, Zahnbehandlungen oder auch den medizinisch notwendigen Rücktransport aus dem Urlaubsland ab. Nutze für deinen vergleich gerne unseren Auslandsreisekrankenversicherungsrechner.
    • Informiere dich über eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Entscheide, ob du eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen möchtest. Die Berufsunfähigkeitsversicherung dient dazu dein Nettoeinkommen abzusichern, für den Fall, dass du einmal berufsunfähig werden solltest. Je früher du diese Versicherung abschließt, desto günstiger sind deine monatlichen Beiträge. Weiterhin werden in der Regel weniger Krankheiten bei dieser Versicherung ausgeschlossen, da du mit 18 Jahren logischerweise vermutlich weniger beim Arzt warst, als dass es in späteren Jahren der Fall sein wird.

 

Nachdem ich nun ausführlich die Auswirkungen deiner Geburt auf deine Volljährigkeit beleuchtet habe, widme ich mich im nächsten Blogartikel der vierten meiner dreizehn Lebensstationen: Deinem ersten Auto. Bis dahin wünsche ich dir kreative Investments und freue mich auf deinen Besuch in der nächsten Woche!

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Deine Reise zur zweiten meiner dreizehn Lebensstationen – deiner Kindheit!

In meiner mehrteiligen Blog-Beitrag-Serie nehme ich dich mit auf die Reise zu dreizehn finanziell wichtigen Lebensstationen in unserem Leben. Mein Ziel ist es, dir die Auswirkungen jeder Lebensstation auf deine Finanzen aufzuzeigen. Heute nehme ich dich mit zur zweiten meiner dreizehn Lebensstationen, deiner Kindheit. In diesem Zusammenhang zeige ich dir die Auswirkungen deiner Kindheit auf deine Finanzen auf und gebe dir wichtige Tipps für diese Lebensstation mit auf dem Weg. Bevor ich starte, bekommen alle neuen Leser an dieser Stelle eine kurze Übersicht über meine Beitragsserie. Die untere Tabelle und Grafik zeigen dir, welche Lebensstationen ich im Rahmen dieser Beitragsserie adressiere:

    Übersicht über meine Blogbeitragsserie  
Station Titel Veröffentlichung
Einleitung Deine Finanzen von deiner Geburt bis zum Tod 24.08.2019
Station 1 Deine Geburt und deine Finanzen 31.08.2019
Station 2 Deine Kindheit und deine Finanzen 07.09.2019
Station 3 Deine Volljährigkeit und deine Finanzen 14.09.2019
Station 4 Dein erstes eigenes Auto und deine Finanzen 21.09.2019
Station 5 Dein Auszug bei den Eltern und deine Finanzen 28.09.2019
Station 6 Dein Berufsleben und deine Finanzen 05.10.2019
Station 7 Zusammenleben mit deinem Partner und deine Finanzen 12.10.2019
Station 8 Deine Heirat und deine Finanzen 19.10.2019
Station 9 Dein Hauskauf und deine Finanzen 26.10.2019
Station 10 Dein erstes Kind und deine Finanzen 02.11.2019
Station 11 Deine Scheidung und deine Finanzen 09.11.2019
Station 12 Deine Rente und deine Finanzen 16.11.2019
Station 13 Dein Tod und deine Finanzen 23.11.2019

2 Kindheit

Das Spiel des Lebens: Station 2 – Deine Kindheit

Erfahrung ist der beste Lehrmeister!

Während deiner gesamten Kindheit hast du die Chance in Obhut deiner Eltern heranzuwachsen. Du lernst jetzt täglich neue Dinge. Du lernst, dass du dich auf andere verlassen kannst. Du lernst meins und deins-Besitzverhältnisse. Du lernst die Bedeutung von Ängsten und Sicherheit. Du lernst zu spielen. Du lernst Motorik und beurteilt zu werden. Und du lernst eigenständiger zu werden. Und all diese Dinge lernst du auf drei verschiedenen Wegen. Durch Tun: Begreifen, Nachahmen, Ausprobieren. Durch Erzählungen und Erklärungen. Und durch eigenes Nachdenken. Im Verlauf deiner Kindheit sammelst du wichtige Erfahrungen für deine Zukunft. Und diese Erfahrungen betreffen zu einem großen Teil auch deine Finanzen. Denn unter anderem lernst du, dass du dir mit Geld etwas kaufen kannst. Du lernst, dass du Geld durch Arbeit verdienen kannst. Du lernst, dass Geld nicht nur etwas Physisches ist, sondern virtuell auf deinem Konto liegt. Du lernst den Umgang mit einem Girokonto. Du lernst, wie du Online-Banking verwendest. Du lernst, dass Sparen lohnend sein kann. Und du lernst vieles vieles mehr. Während deiner Kindheit eignest du dir wichtige Wissen für deine Zukunft an. Doch inwiefern kannst du zum Zeitpunkt deiner Kindheit überhaupt über deine Finanzen bestimmen? Diese Frage möchte ich unter anderem in diesem Blogbeitrag adressieren.

Deine Kindheit und deine Einnahmen

Im Verlauf deiner Kindheit bist du mehr und mehr in der Lage eigene Einnahmen zu erzielen. Doch zunächst bist du auf das Taschengeld deiner Eltern und Geschenke von deinen Verwandten zu besonderen Anlässen angewiesen. Denn unter 14 Jahren gilt für dich das “Beschäftigungsverbot” im vollen Umfang. Du darfst offiziell keiner Arbeit nachgehen. Wenn du 14 Jahre alt wirst, kannst du mit Zustimmung deiner Eltern einer Beschäftigung in “geringem Umfang” nachgehen. Das bedeutet, du darfst leichten und für Kinder geeigneten Beschäftigungen nachgehen. Hierzu gehören zum Beispiel Zeitungsaustragen, Hunde ausführen, Nachhilfe geben oder das Erledigen von kleineren Einkäufen. Du musst jedoch beachten, dass deine Arbeitszeit 2 Stunden täglich nicht überschreiten darf, an maximal 5 Tagen pro Woche. Weiterhin darfst du nicht vor 8 Uhr morgens und nicht nach 18 Uhr abends arbeiten (siehe § 2 KindArbSchV und § 5 JArbSchG). Wenn du 16 Jahre alt wirst, kannst du mit Erlaubnis deiner Eltern prinzipiell bis zu 8 Stunden täglich und 40 Stunden in der Woche arbeiten. Allerdings musst du hier aufpassen. Wenn du nämlich vom Alter her „Jugendlicher“ bist, aber noch schulpflichtig bist, dann gilt für dich grundsätzlich die Regelung für „Kinder“. Hier gibt es allerdings die Ausnahme, dass du zusätzlich pro Jahr 4 Wochen (max. 20 Arbeitstage pro Jahr) in den Schulferien arbeiten darfst. Ab dem Alter von 16 Jahren musst du darauf achten, dass du nicht vor 6 Uhr morgens und nach 20 Uhr abends arbeiten darfst. Die Lockerung des Beschäftigungsverbotes bedeutet für deine Finanzen, dass du ab deinem 14. Lebensjahr gesetzlich dazu in der Lage bist, eigene Einnahmen zu erwirtschaften. Wenn du in diesem Alter eine Firma gründen möchtest, um Geld zu verdienen, ist dies nur mit Genehmigung eines Familiengerichtes möglich (siehe § 1645 BGB).

Deine Kindheit und deine Ausgaben

Über deine Ausgaben darfst du ab deinem 7. Lebensjahr im Rahmen deines Taschengeldes bestimmen. Einerseits ändert sich mit deinem 7. bis zu deinem 18. Lebensjahr dein Geschäftsstatus auf „beschränkt geschäftsfähig“. Das heißt, du kannst nun mit Einwilligung deiner Eltern eigene Kaufgeschäfte tätigen. Solltest du zum Beispiel auf die Idee kommen ein Handy zu kaufen, darfst du dies mit Erlaubnis deiner Eltern eigenständig machen. Ansonsten ist der Handykauf rechtlich unwirksam und deine Eltern können das Handy zurückgeben und das Geld zurückverlangen. Zusätzlich darfst du dank des sogenannten “Taschengeldparagraphen” ab deinem 7. Lebensjahr Ausgaben im Rahmen deines Taschengeldes eigenständig tätigen. Das heißt für Ausgaben mit deinem Taschengeld brauchst du keine Erlaubnis deiner Eltern. Dabei spielt es keine Rolle, ob dir das Taschengeld von deinen Eltern oder anderen Personen überlassen worden ist. Theoretisch kannst du dir also doch mit deinem Ersparten ein Handy kaufen, ohne deine Eltern zu fragen. In der Realität will der Verkäufer bei dem Kauf eines teureren Handys vermutlich trotzdem die Einwilligung deiner Eltern haben. Denn er weiß nicht, ob du das Handy tatsächlich mit deinem Taschengeld bezahlst und muss das Handy im Zweifelsfall zurücknehmen. An dieser Stelle ein wichtiger Tipp: Anstatt dein Geld für sinnlose Dinge wie ein Handy auszugeben, fange besser frühzeitig an, nicht benötigtes Geld in einem Sparschwein zu sparen. Bringe dieses Geld dann zum Beispiel an Tagen wie dem „Weltspartag“ zur Bank. Dann bekommst du vor Ort nicht nur ein Geschenk, sondern profitierst auch noch von den Zinsen auf deinem Kinderkonto.

Deine Kindheit und dein Vermögen

Für dein Vermögen gelten während deiner Kindheit weiterhin die Regelungen der elterlichen Vermögensvorsorge (siehe §§ 1626 ff BGB). Wie ich bereits auf der vorherigen Lebensstation beschrieben habe, bleiben die Vorschriften für die “elterliche Vermögenssorge” bis zu deinem 18. Lebensjahr bestehen. Mit anderen Worten sind deine Eltern weiterhin für die Verwaltung deines Vermögens verantwortlich. Für die Verwaltung deines Vermögens legt das Bürgerliche Gesetzbuch für deine Eltern in den Paragraphen 1626-1698 einen klaren Handlungsspielraum fest. Welchen Regelungen deine Eltern hier nachkommen müssen, habe ich bereits in einem vorherigen Blog-Artikel im Detail beschrieben. Zum Beispiel sind sie unter anderem dazu verpflichtet, dein Vermögen unter wirtschaftlichen Aspekten gewinnbringend für dich anzulegen (siehe §1642 BGB). Zusammenfassend lässt sich also schlussfolgern, dass sich im Vergleich zu deiner Geburt auch im Laufe deiner Kindheit nichts an deiner finanziellen Eigenständigkeit hinsichtlich deines Vermögens ändert.

Deine Kindheit und deine Verbindlichkeiten

In punkto Verbindlichkeiten erlaubt es dir deine „beschränkte Geschäftsfähigkeit“ ab dem 7. Lebensjahr, dass du mit Zustimmung deiner Eltern rechtskräftige Verträge schließen darfst. Wenn du zum Beispiel einen Handyvertrag abschließen möchtest, benötigst du die Zustimmung deiner Eltern. Einerseits können deine Eltern ihre Zustimmung vor Vertragsschluss geben, dann heißt sie „Einwilligung“. Dies ist der Fall, wenn du deine Eltern vor Vertragsabschluss fragst, ob du den Handyvertrag abschließen darfst. Anderseits können deiner Eltern aber auch zustimmen, nachdem der Vertrag schon geschlossen wurde. Diese bezeichnet man dann als „Genehmigung“. Dies ist der Fall, wenn du den Handyvertrag ohne Einwilligung deiner Eltern schließen würdest und sie im Nachhinein zustimmen. Jedoch geht der Vertragsanbieter im zweiten Fall ein Risiko ein, denn der Vertrag gilt bis zur Genehmigung deiner Eltern als „schwebend unwirksam“. Sollten deine Eltern dem Handyvertrag also nicht zustimmen, dann ist er rechtlich ungültig und der Vertragsanbieter bleibt auf den Kosten sitzen. Deshalb verlangen die meisten Vertragsanbieter die Zustimmung deiner Eltern bereits im Voraus. Theoretisch dürftest du mit Zustimmung deiner Eltern sogar einen Kreditvertrag abschließen. Jedoch ist für solch ein Geschäft der Zustimmungsspielraum deiner Eltern weithin stark durch die Regelungen der elterlichen Vermögenssorge eingeschränkt (siehe §§ 1626 ff BGB). Denn wie ich dir in meinem vorherigen Beitrag erklärt habe, schränkt der Gesetzgeber verschiedene Arten von Rechtsgeschäften für dich ein, indem sie der zusätzlichen Genehmigung eines Familiengerichtes bedürfen (siehe § 1822 BGB). Hierzu gehört auch ein Kreditvertrag, welchen ein Familiengericht in der Regel ablehnen wird, um dich zu schützen.

Deine Kindheit und deine Finanzen auf einen Blick

Wie du siehst, lockern sich die Beschränkungen durch den Gesetzgeber im Laufe deiner Kindheit. Du kannst nun ersten Jobs nachgehen, eigene Ausgaben tätigen und eigene Verbindlichkeiten eingehen. All dies jedoch nur mit Zustimmung deiner Eltern oder im Rahmen deines Taschengeldes. Nachfolgend möchte ich die Auswirkungen deiner Kindheit auf deine Einnahmen und Ausgaben, sowie auf dein Vermögen und deine Verbindlichkeiten in einer Grafik für dich zusammenfassen:

2 Deine Kindheit und deine Finanzen
Deine Kindheit und deine Finanzen

 

KreativChecklist für deinen finanziellen Erfolg zu deiner Kindheit

Für deinen finanziellen Erfolg auf jeder Lebensstation stelle ich dir eine „KreativChecklist“ zur Verfügung. Die Checkliste soll zu deinem finanziellen Erfolg beitragen. Gehe die Checklistenpunkte doch einmal durch, und schaue ob sie für dich interessant sind. Sollten deiner Meinung nach Punkte ergänzt werden, dann poste sie gerne in den Kommentaren.

  • Einnahmenchecklist:

    • Vor deinem 14. Lebensjahr kannst du dir zusätzliches Taschengeld durch die mithilfe im Haushalt deiner Eltern oder durch kleinere Tätigkeit für deine Familienangehörigen verdienen.
    • Ab deinem 14. Lebensjahr kannst du einer Beschäftigung im geringen Umfang nachgehen. Hierzu gehört zum Beispiel Zeitungsaustragen, Hunde ausführen, Nachhilfe geben oder das Erledigen von kleineren Einkäufen. Du musst jedoch beachten, dass deine Arbeitszeit 2 Stunden täglich nicht überschreiten darf, an maximal 5 Tagen pro Woche. Weiterhin darfst du nicht vor 8 Uhr morgens und nicht nach 18 Uhr abends arbeiten.
    • Ab deinem 16. Lebensjahr darfst du bis zu 8 Stunden täglich und in der Woche 40 Stunden arbeiten. Sollte für dich noch die Schulpflicht bestehen, dann bleibt die Regelung für ab deinem 14. Lebensjahr bestehen. Hier gibt es allerdings die Ausnahme, dass du zusätzlich pro Jahr 4 Wochen (max. 20 Arbeitstage pro Jahr) in den Schulferien arbeiten darfst. Ab dem Alter von 16 Jahren musst du darauf achten, dass du nicht vor 6 Uhr morgens und nach 20 Uhr abends arbeiten darfst.
  • Ausgabenchecklist:

    • Mache dich bereits jetzt mit verschiedenen Tools vertraut, um deine Ausgaben im Blick zu haben. Zu diesen Tools gehören zum Beispiel ein Haushaltsbuch, Finanzapps oder die Auswertefunktionen in deiner Online-Banking App.
    • Spare regelmäßig dein nicht benötigtes Geld in einem Sparschwein. Bringe dieses Geld dann zum Beispiel an Tagen wie dem „Weltspartag“ zur Bank. Dann bekommst du vor Ort nicht nur ein Geschenk von der Bank, sondern profitierst auch noch von den Zinsen auf deinem Kinderkonto.
  • Vermögenschecklist:

    • Frage deine Eltern doch einfach einmal, wie sie dein Vermögen für dich verwalten. Zwar hast du kein Mitspracherecht, aber interessant ist es allemal.
    • Investiere in dein Humankapital. Das bedeutet, du solltest in dein Wissen und deine Fähigkeiten im Bereich Finanzen investieren. Informiere dich über verschiedene Geldanlagen wie das Girokonto, Tagesgeld, Festgeld, ETFs, Aktien, Immobilien, P2P, Zertifikate, Optionen usw. Lese regelmäßig Bücher, schau dir Videos auf YouTube an oder höre Podcasts. Je mehr Wissen du dir aneignest, desto besser bist du darauf vorbereitet deine Finanzen in Zukunft zu managen. Lies zum Beispiel unser Buch „Kein Schwein versteht diese Aktien“.
  • Verbindlichkeitenchecklist:

    • Gehe keine unnötigen Verbindlichkeiten ein, auch nicht, wenn deine Eltern es dir erlauben. Brauchst du wirklich einen teuren Handyvertrag oder reicht auch eine Prepaid Karte?
    • Kaufe dir keine Dinge mit geliehenem Geld von Freunden oder Verwandten. Gebe nur das Geld aus, das du auch wirklich besitzt. Ansonsten Verzichte auf die Dinge, die du haben möchtest.
    • Leihe dir keine größeren Geldbeträge z.B. für ein Auto oder Moped.

 

Nachdem ich nun ausführlich die Auswirkungen deiner Kindheit auf deine Finanzen beleuchtet habe, widme ich mich im nächsten Blogartikel der dritten meiner dreizehn Lebensstationen: Deiner Volljährigkeit. Bis dahin wünsche ich dir kreative Investments und freue mich auf deinen Besuch in der nächsten Woche!

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